Berufsbild gestern, heute und morgen

Schwarze Cordkluft, Schlaghose und Weste. Erfahren Sie mehr zur Geschichte, zur Walz und dem modernen Berufsbild.

Tannen, Lärche und Eiche

Was sind die Vorteile von Holz? Was sind die Qualitätsmerkmale optisch als auch technisch. Entdecken Sie den nachhaltigen Rohstoff.

Bauwerke

Stolze Bauwerke aus Holz

Bauwerke prägen ihre Umgebung und werden selbst zu Leuchttürmen ihrer Art. FIRST- das Fachmagazin für bauen und leben mit Holz stellt in jeder Ausgabe ausgesuchte Bauwerke der Schweizer Holzbauweise vor.

Watt d’Or 2014: Mehrfamilienhaus in Kriens

Das Bundesamt für Energie BFE hat 2006 den Schweizer Energiepreis Watt d’Or ins Leben gerufen. Damit sollen gute und aussergewöhnliche Leistungen im Energiebereich bekannt gemacht und eine breite Öffentlichkeit für neue und innovative Energietechnologien gewonnen werden. Gewinner des Preises 2014 in der Kategorie Gebäude und Raum war ein fünfgeschossiges Mehrfamilienhaus in Kriens, LU.

Unter der Bauherrschaft von Marie-Theres und Markus Portmann entstand am Kirchenrainweg 4a ein Plusenergiegebäude mit produktionsoptimiertem Verbrauch. Das Mehrfamilienhaus trägt das Label Minergie-A-ECO und besteht zum einen aus Recyclingbeton und regionaler Weisstanne. Auf dem Dach sorgt eine Fotovoltaikanlage für den benötigten Strom, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe liefert die Wärmeenergie.

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Sanierungsprojekte von Kämpfen für Architektur AG

Der Architekt Beat Kämpfen, Inhaber des Architekturbüros Kämpfen Architektur AG in Zürich-Altstetten, wurde durch eine Reihe innovativer Pionierprojekte im Bereich des energieeffizienten Bauens über die Schweiz hinaus bekannt. Seit 1996 setzt er konsequent auf Solararchitektur und ökologisches Bauen, was ihm einen Pionierstatus verleiht.

In der Stadt Zürich hat Kämpfen aktuelle drei Projekte umgesetzt, welche zwar unterschiedlich in der Ausganslage, jedoch alle auf dem gleichen Grundsatz beruhen: Sanierung bedeutet nicht zwingend kompletter Abriss und Ersatzneubau. Laut Kämpfen zeige sich immer wieder, dass die tief greifende und umfassende Renovation sowohl die ökologischste als auch die ökonomischste Lösung darstellt. Wenn Ersatzneubau, dann effizient.

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Totalsanierung Stadtwohnhaus

Für den Neubau eines Mehrfamilienhauses in Zürich-Wiedikon entschied sich Kämpfen für eine Vergrösserung des Grundrisses. Dadurch konnte der Bereich von Küche und Bad effizienter organsiert und für die Bewohner praktischer gestaltet werden. Die Wohnfläche stieg um 20 Prozent. Das südliche Dach verfügt nun über thermische Sonnenkollektoren und Fotovoltaikmodule. Der Umbau wurde 2011 mit dem Isover Energy Efficiency Award ausgezeichnet.

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Ersatzneubau Mehrfamilienhaus

Das kleine Wohnhaus in Zürich-Höngg ist ein gutes Beispiel für Kämpfens hocheffiziente Gebäude. Das Haus hat nahezu die Form eines Würfels und damit ein optimales Verhältnis von Volumen und Oberfläche. Die Wärmepumpe bezieht über eine Erdsonde Energie, die Sonnenkollektorfelder laden den Wasserspeicher direkt mit thermischer Solarenergie auf und die Fotovoltaikanlage produziert mehr als für die Gebäudetechnik nötige Elektrizität. Der Ersatzneubau erhielt 2012 den Solarpreis.

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Sanierung und Anbau Altbauvilla

Ein repräsentatives Haus von 1924 am Zürichberg sollte abgerissen werden und einem Ersatzneubau weichen. Die Entscheidung fiel letztlich jedoch auf eine Sanierung des Altbaus verbunden mit einem Anbau eines neuen Einfamilienhauses. Aus der Altbauvilla ist nun ein Mehrgenerationenhaus entstanden. Im Altbau wohnt die junge Generation, während im Neubau die ältere Generation ihr neues zu Hause gefunden hat.

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Tamedia: Holzbau ohne Nägel und Schrauben

Im Sommer 2013 erhielt das Verlagshaus Tamedia mitten in Zürich ein neues siebengeschossiges Bürogebäude ganz in Holz. Verantwortlich für den aussergewöhnlichen Bau zeigt sich der Japanische Architekt Shigeru Ban. Sein Auftrag lautete: Attraktive Arbeitsplätze schaffen, ein nachhaltiges Gebäude-Konzept entwickeln sowie ein qualitativ hochwertiger Neubau zu vernünftigem Preis realisieren.

Shigeru Ban entschied sich für einen Holzbau aus Fichte. Aus 1400 vorgefertigten Holzbauelementen, die in Rahmenbauweise erstellt und zusammengesteckt wurden, entstand innerhalb von gut zwei Jahren der erste Bau des Japaners in der Schweiz. Die Entwürfe und Bauten des Japanischen Architekten zeichnen sich durch eine Mischung aus traditioneller japanischer Bauweise und moderner westlicher Architektur aus sowie durch die Verwendung von ungewöhnlichen Baustoffen.

Wie auch schon beim mehrfach ausgezeichneten Golfclubgebäude Nine Bridges im Südkoreanischen Yeoju arbeitete Shigeru Ban beim Neubau von Tamedia mit der Ostschweizer Holzbaufirma Blumer-Lehmann zusammen. Diese zeigen sich auch für weitere internationale Projekte verantwortlich. So zum Beispiel für die grösste hölzerne Achterbahn, welche ebenfalls in Südkorea steht oder ein wellenförmiges Dach für das Kilden Performing Art Centre in Norwegen.

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Verband Schweizer Holzbau-UnternehmungenHolz macht stolz - Das Portal der Schweizer Holzbaubranche
Magazin FIRSTBauen und leben mit Holz – Das Fachmagazin von Holzbau Schweiz
Magazin Wir HOLZBAUERDas Mitglieder- und Verbandsmagazin von Holzbau Schweiz