Lohnverhandlungen 2016 in der Holzbaubranche ohne Ergebnis

15.04.2016

Die Sozialpartner Holzbau Schweiz, Syna, Unia, Baukader Schweiz und der Kaufmännische Verband haben die Lohnverhandlungen für das Jahr 2016 abgeschlossen.

Gewerkschaften und Arbeitnehmerverbände forderten eine generelle Erhöhung der GAV-Mindestlöhne als Abgeltung für die gestiegene Produktivität der Branche. Der Arbeitgeberverband Holzbau Schweiz lehnte dies aufgrund der vorliegenden Negativteuerung sowie im Kontext der internationalen Konkurrenzfähigkeit im Bereich vorgefertigter Bausysteme (Frankenstärke) ab.

Auch wenn es für das Jahr 2016 aufgrund der fehlenden Einigung zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretung zu keiner generellen Erhöhung der Mindestlöhne kommt, so können dennoch rund 70 Prozent Mitarbeitenden in der Holzbaubranche mit einer Lohnerhöhung rechnen.  Grundlage dafür ist  die Lohntabelle des GAV im Holzbau, die während den ersten zehn Anstellungsjahren die zunehmende Erfahrung eines Mitarbeitenden beim Mindestlohn aufrechnet. Damit werden die Löhne 2016 aufgrund der zunehmenden Berufserfahrung und der individuellen Fort- und Weiterbildung der Arbeitnehmenden um 1.8 bis 2.8 Prozent steigen.

Für weitere Auskünfte:

Holzbau Schweiz
Bianca Neubauer
Bereichsleiterin Recht & Soziales
044 253 63 90

Verband Schweizer Holzbau-UnternehmungenHolz macht stolz - Das Portal der Schweizer Holzbaubranche
Magazin FIRSTBauen und leben mit Holz – Das Fachmagazin von Holzbau Schweiz
Magazin Wir HOLZBAUERDas Mitglieder- und Verbandsmagazin von Holzbau Schweiz