Schweiz im Fokus am WorldSkills-Expertenabend

13.08.2015

Der internationale Austausch unter den Bildungsverantwortlichen an den WorldSkills 2015 befruchtet: Mächtige Länder wie Brasilien und die USA interessieren sich für das Erfolgsmodell des dualen Schweizer Bildungssystems. Und auch als Austragungsort der WorldSkills 2021 wird die Schweiz gehandelt.

Zum Dank für ihre unermüdliche Arbeit im Dienste des Wettbewerbs und der Kandidaten lud das SBFI (Staatssekretariat für Bildung Forschung und Innovation) alle Experten zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Unter den rund 60 Gästen befanden sich neben die Verantwortlichen der SwissSkills auch Dolmetscher und Verbandsfunktionäre.

Josef Widmer, Vizedirektor des SBFI, wies auf die grosse Medienwirksamkeit der WorldSkills und deren positiven Einfluss für die duale Berufsbildung hin. Als Musterbeispiel begeistert die Schweiz sogar Länder wie die USA und Brasilien. Diese sind an Kooperationen interessiert, um von der Schweiz zu lernen. Es ist allen bewusst, dass das Schweizer Bildungssystem nicht 1:1 exportiert werden kann, aber vereinzelte Elemente sind durchaus auch in anderen Ländern realisierbar.

Weiter ist möchte das SBFI den Leistungsvertrag mit den SwissSkills erneuern und auch in Zukunft aktiv mitwirken. Eine allfällige Austragung der WorldSkills in der Schweiz im Jahr 2021 würde auch finanziell unterstützt. Der Entscheid über den Durchführungsort wird das WorldSkills-Komitee aber erst 2017, anlässlich der WorldSkills in Abu Dhabi, treffen.

Ebenfalls wurde durch das WorldSkills-Komitee bekanntgegeben, dass Kasan (Russland) die Worldskills 2019 austragen darf.

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