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Wood Design & Building Awards 2016

Stark, anspruchsvoll, inspirierend: Das sind die Gewinner der Wood Design & Building Awards 2016. 22 internationale Projekte haben es auf das Siegerpodest geschafft. Diese fünf erhielten den Ehrenpreis für die ausgezeichnete Holzbauarchitektur.

Text PD, SD | Fotos Wood Design & Building Awards 2016

«Die Einreichungen führten die Breite der Einsatzmöglichkeiten von Holz in den künftigen Gebäuden vor Augen», heisst es im offiziellen Schlusswort zu den «Wood Design & Building Awards 2016». Aus rund 200 Projekten, entstanden zwischen 2011 und 2016, wählte die Jury die 22 Gewinner in verschiedenen Kategorien aus. Fünf davon wurden als besonders herausragende Arbeiten ausgezeichnet.

Die Vielfalt der eingereichten Projekte ist gross: Da ist das Einfamilienhaus aus Japan, die Skulptur in London oder ein Base Camp auf dem Mont Blanc; Bauten im urbanen Raum, Objekte in rauem Umfeld, Architektur in freier Natur. Sie alle setzen bewusst auf Holz. Und das ist das entscheidende Kriterium der Awards. Der Einsatz von Holz ist obligatorisch, Holz muss aber nicht der einzige Baustoff sein. Alle Kategorien von Wohn- und Nichtwohngebäuden können eingereicht werden, auch Landschaftsbauprojekte und andere Aussenarbeiten sind willkommen.

Hinter den Awards steht das gleichnamige Magazin «Wood Design & Building», das vom kanadischen Holzbauverband herausgegeben wird. «Damit Architektur wirklich erfolgreich ist, muss sie Gebäude wandeln und die strukturellen, funktionellen sowie ästhetischen Bedürfnisse der Gemeinschaft erfüllen», sagt Etienne Lalonde, Vizepräsidentin Bereich Marktentwicklung des kanadischen Holzbauverbands. Die Awards seien eine Möglichkeit für Designteams und Architekten, ihre Anwendung von Holz zu präsentieren, mit denen sie starke und anspruchsvolle Gebäude bauen. «Und sie sollen andere dazu inspirieren, in ihren Konstruktionen Holz zu verwenden.»

Bewerben Sie sich: Wood Design & Building Awards 2017

Mit den kommenden Wood Design & Building Awards 2017 wird erneut exzellente Holzarchitektur ausgezeichnet. Auslober der Awards ist das Magazin «Wood Design & Building», herausgegeben vom kanadischen Holzbauverband. Willkommen sind internationale Projekte, die zwischen 2012 und 2017 fertiggestellt wurden. Schweizer Architekten sind ausdrücklich aufgefordert, sich ebenfalls zu bewerben. Im Sommer werden die Details zu den Awards 2017 und zur Einreichung veröffentlicht.
cwc.ca/events/, wooddesignandbuilding.com/awards

Die Skulptur «The Smile» (2016)

Standort: Chelsea, London (UK)
Architektur: Alison Brooks Architects, London
Besonderheit: Diese spektakuläre Laubholzskulptur misst 34 Meter. Tagsüber dringt Tageslicht durch Perforationen entlang der Wände. Nachts erhellen Lichtbänder den Innenraum. Die gebogene Röhre mit rechteckigem Querschnitt war Highlight des London Design Festival.
alisonbrooksarchitects.com


Das Designhaus «Wrap» (2015)

Standort: Matsuyama (Japan)
Architektur: Apollo Architects & Associates, Tokio (Japan)
Besonderheit: Der Bauherr wünschte sich eine offene und luftige Formensprache. Die schwebend wirkenden Treppenstufen führen in das Obergeschoss: Dort verbinden sich Wand und Decke zu einem markanten Strukturkörper aus Holz.
kurosakisatoshi.com


Die Wohnoase «INOUT House» (2015)

Standort: Santa Ana (Costa Rica)
Architektur: Puigcorbé Architects Associates; MKBstudio (Spanien/Costa Rica)
Besonderheit: In diesem Haus verschmelzen innen und aussen –
dank Glas, Holz und intelligenter Konstruktionen. Elemente wie Wasser, Luft und Erde kommen zum Einsatz. Offen und hell, klare Linien, Natur und Architektur im Einklang.
joanpuigcorbe.com, mkbstudio.com


Das Restaurant «In Situ» (2016)

Standort: Museum of Modern Art, San Francisco, CA (USA)
Architektur: Aidlin Darling Design, San Francisco
Besonderheit: Im neuen Restaurant «In Situ» ist Holz das prägende Designelement. Hier gibt es exklusive und neue Gourmetkombinationen – entweder in
urban-geschäftiger oder auch intimer Atmosphäre.
Der Innenausbau setzt auf die Sinne, die Materialien sollen spürbar sein.
insitu.sfmoma.org, aidlindarlingdesign.com


Das Besucherzentrum «Wild Turkey Bourbon Visitor Center» (2013)

Standort: Lawrenceburg, KY (USA)
Architektur: De Leon & Primmer
Architecture Workshop, Louisville, KY
Besonderheit: Der Anbau erweitert das Besucherzentrum der Bourbon-
Destilliere. Hier trifft eine einfache Scheunenform auf komplexe und
filigran gesetzte Holzakzente.
wildturkeybourbon.com/visit-us, deleon-primmer.com

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