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Bauen und leben mit Holz – Das Fachmagazin von Holzbau Schweiz

3/2022 Zeitgemäss

BAU.WERK

Wie lebt es sich in einem modernen Holzbau – mitten im Dorf?

Christof Lippuner Bryce wohnt im alten Dorfkern von Grabs (SG) – in einem Einfamilienhaus, das sich zwar abhebt von der umliegenden Bebauung, sich aber trotzdem angemessen ins Ortsbild einfügt.

Herr Lippuner Bryce, war von vornherein klar, dass Sie Ihr Einfamilienhaus in Holz bauen?
Ja. Es war naheliegend, weil es hier im alten Dorfkern noch viele Holzhäuser gibt. Holz hat einfach Charme, und zum Wohnen ist es sensationell. Vor allem, was das Raumklima angeht.

Was macht das Haus für Sie so besonders?

Es ist die Kombination aus moderner Architektur und Elementen aus Altholz. Dieses stammt vom Gebäude, das vorher auf dem Grundstück stand. Das Altholz ist einfach wunderschön und gibt diesem Haus ein spezielles Flair.

Sie waren gleichzeitig Architekt und Bauherr. Wie kamen Sie mit sich selbst zurecht?

Soweit ganz gut. (lacht) Aber es ist schon sehr speziell, etwas für sich selbst zu planen.

Innerhalb einer alten Dorfstruktur zu bauen, ist nicht unproblematisch. Gab es Auflagen?

Nein, von Seiten des Bauamts hat es keine direkten Auflagen gegeben. Auch nicht vom Denkmalamt. Aber es bestand Ortsbildschutz. Uns war also von Anfang an klar, dass wir uns – auch wenn wir modern bauen – an dem orientieren müssen, was vorhanden ist. Auch, was die Bauhöhe angeht. Deshalb sind wir im Haus auch nur auf die minimale Raumhöhe von 2,30 Meter gegangen.

Der Abstand zwischen Strasse und Haus ist ungewöhnlich gering. Warum?

Eigentlich wäre der Strassenabstand drei Meter. Beim alten Haus, das zuvor auf dem Grundstück stand, ist die Türschwelle bis zur Büntlistrasse hinausgegangen. So konnten wir uns mit der Denkmalpflege, die wir kontaktiert hatten, auf einen Abstand von eineinhalb Meter einigen.


Ihr Fazit: Wie war die Zusammenarbeit mit der Alpiger Holzbau AG?

Es war super, ein Holzbauunternehmen an der Seite zu haben, das gleichzeitig auch Einbauten und Möbel macht. Wenn alles aus einer Hand kommt, passt am Ende eben auch alles. 

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