Gut gerüstet in die Zukunft

Sieben Absolventen Holzbearbeiter EBA und 49 Absolventen Zimmermann EFZ konnten am 8. Juli 2021 im Begegnungszentrum Schenkon ihren Prüfungserfolg feiern. Nachdem die letztjährige Feier wegen der Pandemie ausfallen musste, war die Freude rüüdig gross, dass die jungen Berufsleute nun in würdigem Rahmen geehrt werden konnten. So ging die Lehrabschlussfeier von Holzbau Schweiz Sektion Luzern-Land und Luzern und Umgebung mit rund 180 Personen und vielen strahlenden Gesichtern über die Bühne.  

Chefexperte Andreas Andermatt nahm in seiner Begrüssungsansprache einige einfache schmale Hölzchen zur Hand, welche symbolisch für die Lehrjahre stünden oder für die neun Ordner, in welchen das ganze Wissen der Lehrzeit enthalten sei. Während er weitere Vergleiche zog, baute er nebenbei die Leonardo-Brücke auf, bei welcher sich die Bauteile durch geschickte Verschränkung gegenseitig stützten und so auch Belastungen standhielten. So sei auch das Wissen der Lehrabsolventen nun stabil genug – die Prüfung hätten sie ja mit Erfolg bestanden. Doch: «Geht weiter, schaut euch etwas anderes an, euch stehen viele Türen offen!», so sein Appell an die erfolgreichen Lehrabsolventen.  

Mit Vollgas weit kommen

Einer, welcher genau vor zwei Jahren am gleichen Ort stand, ist Matthias Gerber aus Wiggen. Nun sorgte er nicht nur für musikalische Unterhaltung mit seinem Vater und seinen zwei Brüdern, dem Schwyzerörgeliquartett Roteflue, sondern berichtete auch von seinen Erlebnissen bei der Vorbereitung zu den Schweizermeisterschaften, wo er 2019 zuoberst auf dem Podest stand. Mit seiner erfrischenden und gleichzeitig bescheidenen Art schilderte er, wie er die Tage der Schweizermeisterschaften erlebte, wie er auch Fehler machte, aber trotzdem der Beste war. Nun stehen die Vorausscheidungen zu den europäischen Meisterschaften vor der Türe, wo er noch mit fünf «Konkurrenten» im Rennen sei. Das heisst, wieder unter Zeitdruck Modelle bauen, die man nachher zwar nicht brauchen könne, aber es gefalle ihm trotzdem. «Gebt Vollgas und fordert euch», war sein Rat an seine frischgebackenen Berufskollegen. Und wer weiss, wenn er sich seinen eigenen Rat zu Herzen nimmt und mit einem Quäntchen Glück schafft er es vielleicht sogar mit dem Nationalteam bis an die WorldSkills 2022 in Shanghai!  

Drei Ehrenmeldungen

Vor der Übergabe der Fähigkeitszeugnisse gratulierte Ivan Tschopp, Präsident von Holzbau Schweiz Sektion Luzern-Land, den jungen Fachleuten zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Er führte aus, dass die vergangenen Lehrjahre vermutlich nicht immer einfach gewesen wären: strenge Baustellen, schlechtes Wetter, ein schwieriger Chef oder Ärger zuhause – genau solche Momente würden einen stärken und schlussendlich blieben vor allem die schönen Momente in Erinnerung: das aufgerichtete Haus, die gute Schulnote, das lustige Firobebier. Speziell hob er hervor, dass die Zimmerleute nun über eine sehr breite Ausbildung verfügten, die weit über das reine Zimmern hinausgehen würde.   Drei junge Berufsleute konnten mit Stolz ihre Ehrenmeldung entgegennehmen: Alain Kurmann, Dubach Holzbau AG, mit der Note 5.5, Christoph Marti, auch Dubach Holzbau AG, sowie Armin Portmann, Haupt AG mit der Note 5.4. Armin Portmann durfte sich auch über die beste praktische Prüfung freuen – mit der Note 5.9! Ihm gleich tat es Simon Heller von Schmid & Rüssli Holzbau AG mit der gleichen Note. „Eine Meisterleistung!“, befand Chefexperte Andreas Andermatt bei der Gratulation.  

Beim anschliessenden Apéro mit Eltern, Freunden oder Lehrmeistern wurde auf die erfolgreichen Absolventen ausgiebig angestossen. Auch der strömende Regen vor der Tür kümmerte sie nicht – mit dem Fähigkeitsausweis in der Tasche sind sie gut gerüstet für Regenwetter wie auch Sonnenschein.

«Es riecht so gut nach frischem Holz»

Der Jahrgang 2020 der Lehrabgänger wird definitiv in die Geschichte eingehen. Aufgrund der Corona-Krise entfielen auch bei den Zimmerleuten die ordentlichen Lehrabschlussprüfungen. Am praktischen Prüfungsteil wurde festgehalten. Deshalb aber von einer verminderten Leistung zu sprechen, wäre definitiv verfehlt.

Wenn man im Archiv der letzten Jahre blättert, stösst man unweigerlich auf zahlreiche Berichte zu festlichen Lehrabschlussfeiern. So auch von den Zimmerleuten und Holzbearbeitern. Hätte damals jemand gedacht, dass heuer alles anders wird? Dass sich dieses Jahr nicht das Bild der grossen Prüfungssäle wiederholt, in denen mucksmäuschenstill über Prüfungsaufgaben gebrütet wird? Die Lehrabgänger 2020 hatten definitiv andere Hürden zu meistern. Lange war nicht klar, ob das Qualifikationsverfaren (QV) stattfinden würde. Vorbereitet sein musste man dennoch. Unterschiedliche Informationen kursierten. Die jungen Berufsleute wurden also richtiggehend aufs wahre Leben vorbereitet, in dem nicht alles geplant werden kann und manchmal nicht alles so kommt, wie man es erwartet. Und es doch gilt, das Beste daraus zu machen. Das Beste haben heuer auch 51 Zimmerleute EFZ und 5 Holzbearbeiter/innen EBA daraus gemacht. 

«Ich hätte mich schon über eine Abschlussfeier gefreut» 

Wer den eigenen Lehrabschluss noch im Kopf hat, erinnert sich: Nun erwartet einen gefühlt grenzenlose Freiheit. Vorbei ist die Doppelbelastung von Arbeit im Lehrbetrieb und Lernen für die Berufsschule. Zumindest so lange, bis man dereinst vielleicht eine Weiterbildung absolvieren wird. Das ist auch für Ivan Amrein aus Gunzwil ein Fernziel. Er hat bei der Firma Zimmermann Holzbau und Sägerei in Herlisberg seine vierjährige Lehre als Zimmermann absolviert. Und mit zwei jungen Berufskollegen als Bester seines Jahrgangs abgeschlossen. Mit dem Notendurchschnitt 5,6 wäre er klar berechtigt für eine Ehrenmeldung und für die Würdigung vor einem Plenum. Ruhm und Ehre wurden ihm und seinen Kollegen aber leider nur in reduzierter Weise zuteil. «Ich erhielt eine öffentliche Würdigung in Form von einer Gratulation von meinem Betrieb in der Regionalzeitung. Ausserdem habe ich viele private Gratulationen erhalten. Das war auch schön. Klar hätte ich mich über eine Abschlussfeier gefreut», so Ivan Amrein. Für ihn gab es stattdessen ein feines Dessert mit der Familie. Das feierliche Abschlussmahl steht indes noch aus. 

Ein sehr vielseitiger Beruf

Aus den Erzählungen von Ivan Amrein kommt heraus, dass er den Beruf des Zimmermanns wohl wieder wählen würde: «Der Beruf ist sehr vielfältig. Es ist kaum ein Tag wie der andere, und ich freue mich, wenn man am Abend seine Arbeit sieht. Ausserdem ist Teamarbeit gefragt. Nach den Schnupperlehren wusste ich definitiv, dass es der richtige Beruf für mich ist.» Ihm gefalle die Arbeit an rohem und gehobeltem Holz. Besonders mag er es, das Holz abzubinden. Bei solchen Arbeiten würden die Tage wie im Flug vergehen und ausserdem rieche es immer so schön nach frischem Holz. Auch das Aufrichten findet er spannend und meint schmunzelnd: «Im Idealfall stimmt’s genau.» Dass er schon als kleiner Junge in der hauseigenen Werkstatt üben konnte, war für ihn mit Sicherheit ein Vorteil.

Eine umfassende praktische Prüfung

Auch wenn das QV in abgeänderter Form stattfand: gefordert wurden die jungen Berufsleute allemal. So hatten sie für ihre praktische Arbeit eine Riegelwand, eine Elementwand, eine Treppe, ein Dach und ein Geländer herzustellen. Auch die Materiallisten und eine Massaufnahme verantworteten sie. Kniffligkeiten bei der Materialliste und grosser Zeitdruck waren die grossen Herausforderungen aus Sicht von Ivan Amrein, welche er sichtlich bravourös gemeistert hat. «Dieser Abschluss ist eine gute Ausgangslage für die Zukunft.» Diese Zukunft startet für Ivan Amrein in Form von 10 Wochen Berufsmatura-Unterricht in Vollzeit. Er holt damit den Stoff nach, weil er erst im zweiten Lehrjahr eingestiegen ist. Danach arbeitet er im Lehrbetrieb weiter, besucht die RS und möchte längerfristig die Ausbildung zum Techniker Holzbau absolvieren.

56 neue Berufsleute warten auf die Branche

Der Zimmermannsberuf ist einer mit viel Tradition und Berufsstolz. So darf sich die Branche nun auf 56 neue Berufsleute freuen, die sich dem Werkstoff Holz verschrieben haben. Holz, der nachwachsende und ökologische Baustoff. Oder wie es Ivan Amrein treffend erwähnt: «Holz esch eifach heimelig.» Sagt’s und geht davon, in den neuen Hosen der Zimmermanns-Kluft, die er nebst einem eingravierten Zimmermann-Hammer von seinem Lehrbetrieb erhalten hat.

Lehrabschluss 2019: Zimmermannsknoten als DNA der erfolgreichen Absolventen

Fünfzehn Absolventen Holzbearbeiter EBA und 59 Absolventen Zimmermann EFZ konnten am 4. Juli 2019 in Schenkon ihren Prüfungserfolg feiern. Chefexperte Andreas Andermatt zeigte sich erfreut über jeden einzelnen Erfolg und strich die Leistungen der jungen Leute hervor.  

Die beiden Luzerner Sektionen von Holzbau Schweiz luden am 4. Juli 2019 zur Lehrabschlussfeier nach Schenkon 2019 ein. Bei strahlendem Sommerwetter fanden sich rund 350 Personen im Begegnungszentrum in Schenkon ein, wo sie bereits draussen die praktische Prüfungsarbeit der Absolventen bewundern konnten: ein komplexes Modell mit Gartentürchen, Dämmungen und Dachschrägen. Chefexperte Andreas Andermatt verglich in seinen einführenden Worten die DNA der erfolgreichen Absolventen mit dem Zimmermannsknoten, wo sechs Bauteile gefragt seien, angefangen beim Elternhaus und der Schulzeit über den Ausbildungsbetrieb, die Berufsschule bis zu den überbetrieblichen Kursen in Praxis und Theorie. Schlussendlich sei dann mit dem heutigen Tag ein perfekter Zimmermann oder Holzbearbeiter «entstanden».  

Lehrzeit bleibt in guter Erinnerung

Einblick in die vergangene Lehrzeit gab die anschliessende Talkrunde unter Leitung von Melanie Brunner mit den zwei Absolventen Andreas Christen (Holzbearbeiter EBA) und Julian Aebi (Zimmermann EFZ) sowie ihren vier «Lehrzeitbegleitern»: Silvia Aebi, Mutter von Julian, Sepp Durrer, Berufsschullehrperson, Reto Birchler, Kursleiter üK, und Hans Aregger als Berufsbildner. Die zwei Absolventen blickten mit Freude auf ihre Lehrzeit zurück, nur an das Wetter auf den Baustellen müsse man sich besonders im ersten Lehrjahr gewöhnen, wenn es kalt sei, regnet oder schneit, sei es nicht immer so angenehm. In den kälteren Monaten ginge man dann auch besonders gerne in die Schule oder die Kurse. Die Lehrpersonen stellten fest, dass die Motivation ihrer Schützlinge generell sehr gross sei und sie wissbegierig und offen seien. Dies gab Sepp Durrer den erfolgreichen Absolventen auch mit auf den Weg: «Bleibt neugierig und geht in die Welt hinaus!»  

Ehrenmeldung an Matthias Gerber

Vor der Übergabe der Fähigkeitszeugnisse gratulierte Ivan Tschopp, Präsident von Holzbau Schweiz Sektion Luzern-Land, den jungen Fachleuten zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Der Holzbau würde weiter an Marktanteil gewinnen, die Holzbaubranche sei technologisch führend, und so würden immer junge Fachleute gesucht, die sich mit Berufsstolz und Engagement weiterbilden. Die einzige Ehrenmeldung in diesem Jahr ging an Matthias Gerber aus Wiggen, welcher mit der Note 5.5 abschloss und auch in der praktischen Prüfung mit der Note 5.6 das beste Ergebnis erreichte. Je drei Holzbearbeiter und Zimmermänner erhielten eine Anerkennung für ihre Noten von 5.2 bzw. 5.3.  

Auch beim anschliessenden Apéro umrahmt von der Bierbrass.ch war die Freude über die erreichten Leistungen bei den Absolventen, ihren Eltern und Ausbildern gross. Eine erste Etappe im Berufsleben ist nun geschafft und der Weg des Holzes geht bestimmt bei den allermeisten weiter, denn wie es Julians Mutter ausdrückte: «Die Hölzigen sind besondere Leute!»

Bericht in der Surseer Woche vom 11. Juli 2019

Hochaufgelöste Fotos können bei Melanie Brunner, melanie.brunner(at)lignum-zentral.ch bestellt werden.

Lehrabschluss 2018: Echte Pioniere wurden ausgezeichnet

Die beiden Luzerner Sektionen von Holzbau Schweiz luden am 5. Juli 2018 nach Schenkon zur Verbandsfeier Lehrabschluss 2018 ein. Acht erfolgreiche Absolventen Holzbearbeiter/ Holzbearbeiterin EBA und 57 erfolgreiche Absolventen Zimmermann/Zimmerin EFZ sowie eine grosse Anzahl Gäste konnte Chefexperte Andreas Andermatt im Begegnungszentrum in Schenkon begrüssen.  

Erstmals seit der Einführung der vierjährigen Lehre Zimmermann /Zimmerin EFZ traten Lernende zur Abschlussprüfung an. Sie sind die ersten, welche über umfassende Berufskompetenzen im Bereich des nachhaltigen Bauens und der energetischen Sanierung von Gebäuden verfügen. Sie sind somit echte Pioniere.  

Parallelen zwischen der Lehre und dem Brückenbau

Chefexperte Andreas Andermatt zog den Vergleich von der Lehre mit dem Brückenbau – nicht nur in Worten, sondern auch mit Taten. Am Anfang stehe man bei Punkt A und man hätte nur eine kleine Vorahnung, wie man zu Punkt B komme. Die Lehre zeige einen Weg auf, wie man ein Hindernis überwinden könne und dass Herausforderungen einem das Ziel näherbrächten. So wie die Lehrzeit erfolgreich abgeschlossen wurde, stand schlussendlich auch eine Brücke konstruiert aus 18 Hölzern nach Leonardo da Vinci auf dem Podest. Die Konstruktion sowie der Wissensrucksack hätten gezeigt, dass über alle Sparten und Themen die Erfahrung und die Handfertigkeit der Lernenden dem Prüfungsdruck standgehalten hätten, so wie es die Brücke nun veranschauliche.  

Mit Mut, Vertrauen und Willen zum Erfolg

Der strahlende Absolvent Leonardo Alvarado erzählte in seinem eindrücklichen Erlebnisbericht von seiner bewegten Lehrzeit, seiner Einwanderung aus Ecuador, seiner einmaligen Gelegenheit, eine Lehre als Zimmermann zu absolvieren, von seiner Familie und von seinen tollen Erfahrungen, die er in der Schweiz und in seiner Lehrzeit machen durfte. All dies stellte er unter sein Lebensmotto: «Mit Mut, Vertrauen und Willen kann ich vieles erreichen».  

Motivation und Gratulation

Thomas Rohner, Professor für Holzbau und BIM an der Berner Fachhochschule BFH, ist der „Holzbau-Papst“ der neuen Generation und begeisterte und motivierte die jungen Absolventen und deren Gäste aufs Vorzüglichste. Er skizzierte die Entwicklung des Holzbaus, die in den letzten Jahren dank den neuen Brandschutzvorschriften und somit dem Bauen in die Höhe, der Digitalisierung oder dem Einsatz von Robotern rasant verläuft, und verriet, was die Forschung zu dieser spannenden Entwicklung beiträgt. Mit eindrücklichen Bildern und treffenden Aussagen rundete er sein Referat ab und war ein glänzender Botschafter für den Holzbau. Zum Schluss gratulierte Stefan Dubach, Präsident von Holzbau Schweiz Sektion Luzern-Land, den jungen Fachleuten zu ihrem erfolgreichen Abschluss und gab ihnen auf ihrem Weg mit, dass sie auf das bisher Erreichte stolz sein dürfen und nun bestens für eine erfolgreiche berufliche Zukunft gerüstet seien.  

Umrahmt wurde die Feier durch die toll aufspielende Musikformation Bierbrass.ch aus Schenkon. Beim anschliessenden Apéro stiessen die stolzen Absolventen mit ihren Eltern, Lehrmeistern und Freunden auf ihren Erfolg an.

Text und Fotos: Markus Egli

Lehrabschluss 2017: Junge „Hölzige“ packen ihre Chancen

Die diesjährige Verbandsfeier zum Lehrabschluss 2017 fand in einem kleineren Rahmen als üblich statt. Fünf erfolgreiche Absolventen Zimmermann/Zimmerin EFZ und 12 erfolgreiche Absolventen Holzbearbeiter/Holzbearbeiterin EBA aus den Kantonen Luzern, Zug, Schwyz und Uri und ihre Gäste konnte Chefexperte Andreas Andermatt im Bildungszentrum in Schenkon begrüssen.  

Der Wechsel von der drei- zur vierjährigen Lehre ist der Grund für den fast familiären Rahmen der diesjährigen Lehrabschlussfeier, wie Andreas Andermatt, Chefexperte Qualifikationsverfahren, einleitend ausführte. Dieses Jahr traten somit nur Lernende zur Prüfung für den Abschluss Zimmerman/Zimmerin EFZ an, welche die Prüfung aus gesundheitlichen oder anderen Gründen wiederholen mussten. Die zweijährige Ausbildung zum Holzbearbeiter/Holzbearbeiterin EBA schlossen 12 Absolventen erfolgreich ab. Andreas Andermatt gratulierte den Absolventen zu ihrem gelungenen Abschluss und bestärkte sie darin, ihren weiteren beruflichen Weg bei den „Hölzigen“, die notabene den besten Beruf hätten, mit Freude und Leidenschaft zu gehen.  

Zimmermann on Tour als Botschafter fürs Holz

Einer, welcher seinen Weg als Zimmermann EFZ genauso anpackt, ist Patrick Ambühl aus Hergiswil bei Willisau. Er bewarb sich bei Holzbau Schweiz als neuer Zimmermann on Tour, wurde auserwählt und kreuzt nun im nächsten halben Jahr mit seinem eigenen Zimmermann on Tour-Camper durch die Schweiz. Er wird in verschiedenen Holzbaubetrieben tätig sein, Oberstufenschulklassen besuchen, um für seinen Beruf zu werben, und seine Erlebnisse auf Facebook festhalten. Er motivierte die erfolgreichen Prüflinge darin, es ihm gleichzutun und ihre Chancen zu packen.  

Holzbaubranche mit grosser Zukunft

Stefan Dubach als Präsident von Holzbau Schweiz Sektion Luzern-Land zeigte sich erfreut über die Prüfungserfolge. Nun seien die jungen Berufsleute Fachleute in einer Branche, die eine grosse Zukunft vor sich hätte, da sie mit einem nachwachsenden Rohstoff arbeite, eine hohe Innovationskraft aufweise und beim Thema Energieeffizienz ganz viele Lösungen bieten könne. Bevor die Absolventen ihre Fähigkeitszeugnisse und Diplome strahlend von den Präsidenten der jeweiligen Holzbau-Sektionen in Empfang nehmen konnten, dankte Stefan Dubach auch den Müttern (und Vätern) herzlich für ihre Begleitung, die die Jungen auf dem Weg zum erfolgreichen Abschluss erfahren durften. Auch das private Umfeld spiele eine grosse Rolle.  

Umrahmt wurde die Feier durch die mitreissende und freudige Musik des Volksmusik-Ensembles der Musikschule Sursee und Umgebung. Beim anschliessenden Apéro stiessen die stolzen Absolventen mit ihren Eltern, Lehrmeistern und Freunden auf ihren Erfolg an.

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