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04/2018 Brückenbau in grossem Bogen

KURZ & BÜNDIG

Die Holzfassade als Visitenkarte

Am Holzbau-Stamm von Holzbau Schweiz Sektion Luzern-Land drehte sich alles um die Holzfassade und ihre Behandlung. Über 70 Berufsleute fanden sich im März bei der Imprägnierwerk AG in Willisau ein. Warum die Qualität einer Fassade von vielen Einflussfaktoren abhängig ist, schilderte Peter Stuber von der Lignum als ausgewiesener Experte für Holzschutz. Es gelte die Lage des Gebäudes, die Architektur und die Exposition zu beachten. Auch der konstruktive Holzschutz spiele eine wichtige Rolle, damit eine Holzfassade Bestand habe. Um die Qualität von Holzfassaden zu garantieren, hat die Lignum das Gütezeichen für Fassadenschalungen in Holz entwickelt. Das Ziel des Labels ist es, die Zusammenarbeit zwischen Planern und Produktanbietern zu erleichtern, indem ein gemeinsamer Referenzhorizont definiert wird, an dem sich beide Parteien orientieren können. Gastgeber Guido Thalmann betonte, dass die Qualität einer Holzfassade das oberste Gebot sei. «Mit der Druckimprägnierung des Holzes wird die Dauerhaftigkeit der Holzfassade um ein Mehrfaches erhöht.» Aber: Das imprägnierte Holz ersetze nie den konstruktiven Holzschutz und eine Fassade brauche so oder so Unterhalt – wobei sich der Unterhalt nach Massgabe des Betrachters richte. Der Trend gehe zur farblosen Imprägnierung in der Kombination mit farbigen Lasuren. Derzeit werde an einer Brandschutzimprägnierung getüftelt. lignumluzern.ch