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04/2018 Brückenbau in grossem Bogen

BILDEN

Fit für Luxemburg

«Home und Living» heisst die jährlich durchgeführte Messe, die in Luxemburg als Trend-Indikator für Hausbau, Renovierung und Einrichtung gilt. Vom 13. bis 21. Oktober 2018 ist auch der Schweizer Holzbau dort vertreten – nämlich mit dem Nationalteam an der Europameisterschaft der Zimmerleute.

Text Dorothee Bauland | Fotos Nationalteam

Remy Forster, Rafael Bieler, Phil Fehse, Marco König und Manuel Müller. Das sind die fünf Zimmerleute, die derzeit um die Teilnahme an der Europameisterschaft kämpfen. Der Genfer Remy Forster hatte im vergangenen Jahr in Frutigen (BE) die Schweizermeisterschaft gewonnen, die anderen folgten auf den Plätzen zwei bis fünf. Aber nur für drei der fünf Besten geht es im Oktober an die Europameisterschaft in Luxemburg. Wer das sein genau wird, das steht erst nach dem letzten Ausscheidungswettkampf im Juni fest.


Der erste dieser Wettkämpfe fand bereits im März im üK-Zentrum Lyss statt. Dort wurde das bisherige Nationalteam mit Vizemeister Florian Nock, Marcel Heeb, Nicolas Surmely, Lionel Favre und Mario Kurzen im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedet und die neuen Kandidaten wurden offiziell ins Nationalteam aufgenommen. Das neue Nationalteam 2018 bis 2021 wird von den Sponsoren Cadwork, Debrunner Acifer, Fermacell, Flumroc, Velux und Holzbau Schweiz unterstützt.


Schon der nächste interne Wettkampf, durchgeführt vom 30. Mai bis 2. Juni bei der Flück Holzbau AG in Wangen b. Dübendorf (ZH), könnte die Weichen für die Europameisterschaft stellen. Denn die Ergebnisse der ersten beiden Vorausscheidungen werden mit je 30 Prozent gewertet, der dritte und letzte Ausscheidungswettkampf mit 40 Prozent. Endgültig fest steht das Dreierteam jedoch erst nach der letzten Vorausscheidung vom 19. bis 22. Juni in Rougemont (VD) bei der Swiss Chalet Henchoz Sàrl.


Betreut werden die fünf jungen Zimmerleute von einem erfahrenen Team. Federführend sind Peter Schwarz und Michael Hürbin für die EM-Vorbereitung im Einsatz. Wie auch die weiteren Betreuer im Nationalteam (Adrian Wenger, Florian Binggeli, Joel Morerod, Gabriel Mottier und Stefan Oppliger) waren sie selbst schon bei internationalen Wettkämpfen erfolgreich und verfügen mittlerweile über viel Erfahrung in der Vorbereitung von Wettkampfkandidaten. In den insgesamt vier Trainingstagen und drei Ausscheidungswettkämpfen im ersten Halbjahr 2018 lernen die Teilnehmer, auch unter hohem Zeitdruck anspruchsvolle Dachkonstruktionen zu fertigen. «Die gestellten Aufgaben sind auf sehr hohem Niveau», so Urs Dörig, Vorsitzender des Nationalteams. Bis zur Europameisterschaft im Oktober investieren die fünf Kandidaten rund eineinhalb Monate Arbeitszeit in die Vorbereitung. Die besten drei treten dort an und müssen auf den Punkt genau fit sein, um das geforderte Modell in maximal 22 Stunden auszutragen, anzureissen, abzubinden und zusammenzubauen.