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04/2021

SPÄNE

Arena für einen Baum

Spektakulär war der Wald im Wörtherseestadion, den der Basler Künstler Klaus Littmann vor zwei Jahren installierte: Das Projekt in Klagenfurt (AT) sorgte für internationales Aufsehen. Etwas stiller ist seine begehbare Kunstintervention auf dem Basler Münsterplatz. «Arena für einen Baum» heisst das zweiteilige Projekt der Kulturstiftung Basel H. Geiger (KBH.G) und Klaus Littmann – am 27. April wurde die Ausstellung mit dem Baum in einer Holzarena eröffnet. Die nach innen und aussen, optisch wie physisch durchlässige «Arena für einen Baum» bietet 50 Personen einen Sitzplatz mit Blick auf den Hauptakteur im Zentrum.
Im Grundriss wirkt die Arena wir ein Schnitt durch einen Baumstamm. «Die Natur selbst ist ein gewaltiges Gesamtkunstwerk – also kann man ihr auch einmal ein kleines widmen», erläutert Klaus Littmann seine Installation rund um einen einzigen Baum, die Besucher/innen täglich von 11 bis 20 Uhr betreten und auf sich wirken lassen können. Die Arena wurde von den Zimmerleuten der Häring AG, Eiken (AG), aus Fichtenholz erstellt, geplant wurde sie von der Schnetzer Puskas Ingenieure AG, Basel. Die Installation steht bis zum 24. Mai auf dem Münsterplatz. Die dazugehörige Ausstellung «Tree Connections» ist vom 11. Mai bis 11. Juli zugänglich und zeigt im Ausstellungsraum der KBH.G 75 Werke von 45 Künstlern/-innen, deren Malerei dokumentiert, wie der Baum im 19. Jahrhundert von blosser Staffage zum Hauptakteur wurde. Der Fokus der gezeigten Arbeiten liegt auf dem 20. Jahrhundert. Zusammen bilden die Installation und die Ausstellung das Folgeprojekt zu Littmanns Kunstintervention «For Forest – Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur».
schnetzerpuskas.com, haring.ch, kbhg.ch