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01/2020

Aktuelles

Lokaler Brand im Schilliger-Sägewerk im Elsass

Ein Feuer zerstörte zwei Hackschnitzellager sowie Teile einer Produktionshalle und eines Heizwerks des Schilliger Holz-Standortes Volgelsheim (FR).

In der Nacht vom Sonntag, 9. Februar auf Montag, 10. Februar hat sich im Schilliger-Sägewerk in Volgelsheim (FR) sturmbedingt ein Rindenhaufen entzündet. Die genaue Ursache wird zwar noch untersucht. Klar ist jedoch, dass Rindenhaufen wie zum Beispiel auch Heuhaufen im Innern einem Fermentationsprozess unterworfen sind.

Feuerwehr war schnell vor Ort

Wird nun - wie beim Sturm in jener Nacht - zu rasch zu viel Sauerstoff zugeführt, kann das zu einer Überhitzung und schliesslich zu einem Brandausbruch führen. Glücklicherweise haben Nachbarn den Feuerherd rasch entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Diese konnte den Brand innert weniger Stunden unter Kontrolle bringen und löschen.

Lediglich die Wand der angrenzenden Produktionshalle und einige elektrische Installationen wurden beschädigt und können ohne weiteres repariert werden. Weder die Weiterverarbeitung noch das Hobelwerk, das Leimwerk, das Plattenwerk oder die Produktion von Schnittholz sind betroffen. Aus diesem Grund konnte das Sägewerk schon am Dienstag, 11. Februar, den Betrieb wieder aufnehmen.

Brand hat Konsequenzen

Infolgedessen hat die Direktion von Schilliger Bois angeordnet, dass von nun an die Innentemperatur aller Rindenhaufen engmaschig zu kontrollieren ist. So könne ausgeschlossen werden, dass ein Unglück dieser Art noch einmal passiert. «Der Direktion ist es überdies ein grosses Anliegen, allen Personen zu danken, die zur Bewältigung dieses Brandes beigetragen haben - insbesondere den involvierten Feuerwehren.»

Erst vor drei Jahren, am 10. Januar 2017, erlitt das Unternehmen am Standort Küssnacht einen Brandschaden in der Höhe von 15 bis 20 Mio. pd/db