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07/2021 Fassade

BAUEN

Prix Lignum: Gold für eine virtuose Logik

Fast ausschliesslich mit Holz gebaut: Die Wohnüberbauung Maiengasse in Basel verdichtet die Stadt und schafft öffentliche Räume und Wegverbindungen. Das bringt den Holzbau entscheidend weiter, findet die Jury des Prix Lignum 2021. Und prämiert das Projekt mit Gold. Silber gibt es für das nachhaltig konzipierte Landwirtschaftliche Zentrum in Salez und Bronze für eine wegweisende Aufstockung in Vevey.

Text Prix Lignum, DB | Bilder Kuster Frey, Seraina Wirz, Joël Tettamanti, Zsigmond Toth, Roland Tännler

 

Zukunftsweisende Arbeiten mit Holz bekannt machen, das ist das Ziel des Prix Lignum. Der Preis wird seit 2009 alle drei Jahre vergeben. Zugelassen waren in diesem Jahr Bauwerke, Innenausbauten, Möbel und Kunstwerke aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein, die zwischen dem 1. Januar 2017 und dem 31. März 2021 fertiggestellt wurden. 530 Objekte – ein Rekord – wurden eingereicht.


Auf dem nationalen Podest des Prix Lignum stehen diesmal eine wegweisende innerstädtische Verdichtung, ein klug konzipierter Lowtech-Bau und eine Erweiterung, die geschickt neue Werte in einem alten Quartier schafft. Die Jury hebt damit hervorragende Leistungen mit exemplarischem Charakter auf den Schild, die multipliziert gehören. Der erstmals ausgelobte Sonderpreis Schreiner geht an ein genial einfaches Möbel und einen mehrfach gelungenen Innenausbau.


Vergoldet: Holz in der Hauptrolle
In den Höfen der Basler Innenstadt haben sich ganz allmählich immer mehr Bauten breitgemacht. Diese Garagen, Werkstätten und Schuppen werden nun vielerorts entfernt. Dabei gehen allerdings auch lebendige Soziotope verloren. Der Geist des Gewerbehofs von gestern lässt sich nicht einfach in den Wohnhof von morgen kopieren, aber übersetzen. Das neue Mehrfamilienhaus Maiengasse spricht die Sprache der früheren Hofeinbauten. Leicht und niedrig steht es im Hof, aus Holz gefügt wie schon die gewerblichen Vorgängerbauten.

Die Siedlung ist fast ausschliesslich mit Holz errichtet. Die vielteilige und feinfühlige Konstruktion der Esch Sintzel Architekten aus Zürich steht für eine neue Frische im Schweizer Holzbau. Die Architekten setzen Holz auf allen Ebenen als tragendes und prägendes Baumaterial ein. Ihre virtuose Komposition entstammt der Logik des Holzbaus. Die sichtbaren Balkendecken ermöglichen luftig hohe Räume und beeinflussen das Wohngefühl wesentlich. Digital gefräste Details senken die Kosten und erhöhen die gestalterischen Möglichkeiten. Das von der Husner AG Holzbau aus Frick (AG) realisierte Projekt weist die Branche in die Zukunft; von der Materialherkunft über den Städtebau und die Konstruktion bis zum Umgang mit Farbe. In all diesen Bereichen spielt das Holz die Hauptrolle.


Eine Besonderheit des Projekts bilden die Gabelstützen. Gemeinsam mit den Holzelementwänden tragen sie massive Brettschichtholzträger, die das Gebäude über die gesamte Länge zusammenbinden. Die Träger in Querrichtung kragen zum Hof hin aus und spannen eine den Wohnungen vorgelagerte, raumhaltige Schicht auf. Loggien und kleine Austritte vor den Fenstern etablieren einen Puffer und zugleich eine Kommunikationszone. Die davorliegenden vertikalen Holzleisten oszillieren zwischen Zierwerk und Tragstruktur.


Eine weitere Besonderheit stellt die sichtbare Balkenlage der Geschossdecken dar. Sie wird durch eine eigens entwickelte doppelte Schwalbenschwanzverbindung ermöglicht. Die neu gedachte Umsetzung der traditionellen Verbindung entsteht dank des Einsatzes modernster Technologie. Das Sichtbarlassen der Konstruktion bringt neben seiner atmosphärischen Kraft auch eine Vergrösserung der Raumhöhe auf 2,76 Meter mit sich, die die Wohnräume trotz ökonomischer Flächenverhältnisse grosszügig wirken lässt. Auch im Detail, wie etwa in den als Türrahmen fungierenden Balken, zeigt sich das Projekt konsequent als Holzbau durchdacht.


Silber für eine clevere Einfachheit

Das Landwirtschaftliche Zentrum St. Gallen in Salez ist ein Leuchtturmprojekt des ökologischen Bauens. Es schliesst das Ensemble städtebaulich überzeugend ab und gibt den Boden des Vorgängerbaus dem Ackerbau zurück. Statt auf automatisierte Technik setzt der Lowtech-Bau des Architekten Andy Senn, St. Gallen, auf natürliche Mechanismen und Materialien. Das spart graue Energie und passt hervorragend zur guten Ökobilanz eines Holzbaus.


Das Haus nutzt die Vorteile von Holz auf allen Ebenen aus, von der Struktur im Grundriss bis zur Stimmung in den Räumen. Daneben zelebriert der Bau andere Naturbaustoffe wie Lehm oder Kasein. Die Architektur trumpft nicht auf mit gestalterischen Kapriolen, sondern mit kluger Funktionalität, genauen Details und hohen Räumen. Der Holzbau ist sorgfältig geplant und akkurat ausgeführt.


Die beiden Nutzungsbereiche Schule

und Wohnen werden in einem rechten Winkel zusammengeführt und bilden mit dem Bestand einen offenen Hof. Der zweigeschossige Schul- und der dreigeschossige Wohntrakt sind im Innern über ein Halbgeschoss miteinander verbunden. Trotz seiner Länge von gut 100 Metern wirkt der Neubau nicht monoton, die starre Struktur der Holzbauweise wird subtil aufgelöst. Dafür sorgen Laubengänge, die die südliche Fassade verschatten, und der Rhythmus aus Fenstern und geschlossenen Flächen. Im Innern wird der Stützenraster von 2,14 Metern mehrfach aufgelöst: Gleich beim Eingang durch eine offene Treppe, den Mensabereich und eine teils über zwei Geschosse reichende Terrasse, die ins Gebäude eingeschnitten ist; in den langen Fluren durch den Positionswechsel und die Farbigkeit der Türen.


In den 4,5 Meter hohen Schulräumen sorgen hoch liegende Fensterbänder nach aussen und zum Flur für viel Helligkeit, obwohl die Fensterfläche aus klimatechnischen Gründen auf 30 Prozent der Fassade begrenzt ist.


Die Klimatisierung erfolgt – lowtech – über eine Querlüftung und das Kaminprinzip. Technik und Tragsystem sind für eine bessere Wartung voneinander getrennt, Leitungen liegen frei und tragen zum architektonischen Ausdruck einer grosszügigen, hellen Atmosphäre bei. Die eigens entworfenen Klapptische führen die handwerkliche Präzision in der Schreinerarbeit fort. Das Kunst-am-Bau-Projekt lässt die traditionelle Schindelkunst hochleben.


Die vielen angehenden Bauern und Bäuerinnen lernen in Salez, wie ressourcenschonend man heute mit Holz bauen kann, und nehmen diesen Eindruck mit nach Hause. So hilft das Gebäude, das Bauen im ländlichen Raum mit dem nachwachsenden Material zu stärken. Ein Gewinn für die Architektur und für die Landschaft, in der diese meist prägend steht.


Bronze und Mehrwert für ein ganzes Quartier
Die Aufstockung von Rapin Saiz Architectes aus Vevey wirkt, als hätte es sie schon immer gegeben. Genauer: Sie macht das Haus besser, als es vorher war. Die Architekten leiten aus dem denkmalgeschützten Bestand ein Vokabular ab, mit dem sie die Geschichte des Hauses weitererzählen. Hinzu kommen Themen, die sie in der Nachbarschaft abgeschaut haben. Das Resultat ist eine Aufstockung, die das Quartier nicht nur baulich, sondern auch baukulturell nachverdichtet.


Im Inneren nehmen die Architekten das Thema des Wintergartens auf und spinnen es weiter. Die Teilung und Fügung des Holzbaus gliedert den offenen Raum unter dem Dach. Die Ausführung ist sorgfältig und auf jedes Detail bedacht. Aus dem alten Thema des Dachstuhls entwickeln die Architekten eine raumfüllende, eigene Sprache. So entsteht ein Raum, der den Mangel an Platz mit architektonischem Reichtum wettmacht.


Die Strategie ist exemplarisch für viele Aufstockungen in der Schweiz. Sie stärkt die Vorteile des Holzbaus für diese allgegenwärtige Aufgabe, für die der Baustoff Holz prädestiniert ist. Sie beweist, dass die Nachverdichtung ein Gewinn sein kann für alle – die Eigentümer, die Bewohnerinnen und das Quartier. Und sie vereint den Werkstoff Holz mit dem Massivbau, als hätten die beiden schon immer zusammengehört.


Sonderpreis Schreiner mit zwei Gewinnern

Ein genial einfaches Regal und der feinfühlige Umbau eines Alpgebäudes in St.Antönien teilen sich den erstmals ausgeschriebenen Sonderpreis Schreiner zum Prix Lignum. Für den Umbau des Alpgebäudes in St.?Antönien zeichnen die Nickisch Walder Architekten aus Flims verantwortlich, die Schreinerarbeiten stammen von Frischknecht & Schiess aus Trogen. Der historische Strickbau liegt auf einer Alp oberhalb von St. Antönien, die im Inventar der Denkmalpflege aufgeführt ist. In den 1970er Jahren wurde das Maiensäss zum Ferienhaus umgebaut. Nun haben Nickisch Walder Architekten das Haus mit wenigen präzisen Eingriffe wieder näher an den ursprünglichen Zustand herangeführt und den neuen Bedürfnissen angepasst. Der Umbau zeugt von grosser Liebe zum Bestand und zum Detail. Sämtliche Wand-, Boden- und Deckenaufbauten sind nur mit natürlichen Materialien – Holz und Schafwolldämmung – konstruiert. Das neue Holz ist naturbelassen, es gleicht sich mit der Zeit dem alten Material an. Die Verbindungen, oft mit Nut und Kamm gesteckt, sind direkt und nachvollziehbar. Eine Fülle von eigens entworfenen Schreinerarbeiten erleichtert das verdichtete Wohnen im Haus: Stuhlhocker mit Stauraum, ein ausziehbarer Sofatisch, klappbare Wandtischchen, eine doppelgeschossige Garderobe, eine faltbare Leiter und eine klappbare Wand zur Kinderschlafnische erlauben unterschiedliche Belegungsdichten und Lebensformen.


Das Regal «001» wurde vom Zürcher Studio Noun entworfen und von Lindauer in Steinen (SZ) gefertigt. Die Erfindung liegt im Detail und ist so unaufdringlich, dass man schon genau hinschauen muss. Die Regalböden sind nicht wie sonst üblich miteinander verklebt, sondern mit einem ausgeklügelten System zusammengesteckt – ähnlich wie ein Klick-Parkett. Schmale, unten eingeschobene Querstreben stabilisieren das Brett und gleichen das Schwindmass aus. Alles an diesem Regal ist rein mechanisch gefügt, kein Tropfen Leim, 100 Prozent lokales Eschenholz, komplett unbehandelt. Die kreislaufgerechte Konstruktion schont Ressourcen, reduziert Transporte und verkürzt Lieferketten.


Wanderausstellungen zum Prix Lignum
Alle eingereichten Projekte zum Prix Lignum 2021 werden auf der Prix Lignum-Website präsentiert. Wanderausstellungen zeigen die nationalen und regionalen Preisträger 2021 ab diesem Herbst bis Ende 2022 in allen Landesteilen. Die Termine gibt es auf der Website.
prixlignum.ch

 

«Ein vorbildlicher Holzbau»

Herr Steiner, Sie waren Teil der zehnköpfigen Jury des Prix Lignum mit Kunstsachverständigen, Architekten, Baufachleuten und Hölzigen. Wie unterschied sich die Betrachtungsweise der Juroren mit hölzigem zu jenen ohne hölzigen Hintergrund?
Für mich war spannend, wie schnell wir uns trotz unterschiedlicher Sichtweisen auf
wenige Projekte einigen konnten. Es ging also nicht primär um die jeweiligen Standpunkte, sondern darum, miteinander zu diskutieren und einander zuzuhören.

Welches waren die Bewertungskriterien zur Preisvergabe?

Die Jury hat die Projekte anhand eines Fragenkatalogs bewertet:

  • Welches sind die hervorstechenden
  • ästhetischen Merkmale der Arbeit?
  • Wodurch unterscheidet sich die Arbeit von verwandten Arbeiten?
  • Ist der Werkstoff Holz zweckmässig und sinnfällig eingesetzt?
  • Beachtet die Arbeit Aspekte der Nachhaltigkeit – ökologisch, ökonomisch und sozial?
  • Macht die Arbeit eine bestimmte ideelle Aussage; wenn ja, welche (Bedeutung, Symbolik)?
  • Ist die Arbeit wegweisend? In welcher Hinsicht?
  • Leistet die Arbeit einen Beitrag zur vermehrten Verwendung des Werkstoffs Holz?
  • In welchem Umfeld steht und behauptet sich das Werk und welche Auswirkung hat es auf sein Umfeld (räumlich, sozial,?...)?
  • Verfügt die Arbeit über die nötige Ausstrahlung, um als vorbildliches Projekt für die Schweizer Holzbranche wahrgenommen zu werden?


Mussten Sie jeweils einen Konsens finden oder hat jeder Juror für sich gewertet, und am Ende zählten die Punkte?
Jedes Jurymitglied hat die Bewertung für sich vorgenommen und eingereicht. Am Schluss wurden die Punkte gezählt. Bei Punktegleichheit wurde das entsprechende Projekt im Plenum besprochen und anschliessend noch einmal bewertet. Mir haben die Argumente der anderen Jurymitglieder oft die Augen geöffnet und die Entscheidung erleichtert.

Welches Projekt war Ihr persönlicher Favorit – unabhängig vom Jury-Ergebnis?

Es gab sechs Projekte, die es mir besonders angetan haben. Einen Top-Favoriten hatte ich nicht.

Was zeichnet das Siegerprojekt «Überbauung Maiengasse» aus?

Das Projekt zeigt wunderbar, wo der Holzbau seine Stärken hat. Und dies auf einem sehr hohen Ausführungsniveau. Es deckt alle Anforderungen des Fragenkatalogs und somit eines für die Branche vorbildlichen Holzbaus ab.

Was bringt der Prix Lignum der Holzbaubranche?

Einerseits ist der Prix Lignum ein motivierender Wettbewerb für alle Beteiligten. Andererseits natürlich ein Werbeträger für den hochwertigen Holzbau in der Schweiz. 

 

Prix Lignum – die Jury

Die Jury des Prix Lignum setzt sich aus den Branchen Architektur, Innenarchitektur, Holzbau, Ingenieurwesen, Schreinerei, Kunst und Design zusammen. Als Jurypräsidentin amtiert bereits zum zweiten Mal Claudia
Cattaneo, Kuratorin und ehemalige Co-Leiterin des Gewerbemuseums Winterthur. Weiter zählen zur Jury: Architekt und Redaktor Andres Herzog, Lea Gerber (Atelier Volvox), Anne Kaestle (Duplex Architekten), Søren Linhart (Seiler Linhart Architekten), Pius Renggli (Holzprojekt GmbH), Walter Schär (Schaerraum AG), Jean-Luc Sandoz (Concept Bois Technologie CBT), Fabrizio Wüthrich (Podium Industries SA) und Hansjörg Steiner (Schäfer Holzbautechnik AG, Präsident Holzbau Schweiz).


Regal «001»

Projektträger: Studio Noun?×?Lindauer AG, Steinen (SZ)
Fertigstellung: 2021
Holzart: Esche, naturbelassen
Planung: Studio Noun, Zürich
Schreiner: Lindauer AG, Steinen
Auszeichnung: Prix Lignum Sonderpreis Schreiner


Alphütte St. Antönien

Projekt: Sanierung/Renovation Ferienhaus, St. Antönien (GR)
Bauherrschaft: Markus Freitag und Daniel Freitag, Zürich
Fertigstellung: 2020
Holzarten: Fichte und Lärche, naturbelassen
Architektur: Nickisch Walder Architekten, Flims (GR)
Holzbau: Frischknecht & Schiess GmbH, Trogen (AR)
Ingenieurleistung: Ingenieurbüro Flütsch AG, Chur
Schreinerei/Designer: Frischknecht & Schiess GmbH, Trogen
Auszeichnung: Prix Lignum Sonderpreis Schreiner


Renovation Mehrfamilienhaus

Projekt: Aufstockung/Sanierung MFH, Vevey (VD)
Fertigstellung: 2019
Architektur: Rapin Saiz Architectes, Vevey
Ingenieurleistung: Ratio Bois Sàrl, Cuarny (VD)
Holzbau: Burgy Sàrl, Denges (VD)
Schreinerei: Wider SA, Morges (VD)
Holzart: Fichte, lasiert
Auszeichnung: Prix Lignum Bronze national


Landwirtschaftliches Zentrum Salez

Projekt: Schulbau mit Wohnbereich, Salez (SG)
Fertigstellung: 2019
Bauherrschaft: Kanton St. Gallen
Architektur: Andy Senn Architekt, St. Gallen
Holzbau: Blumer-Lehmann AG, Gossau; Abderhalden Holzbau AG, Wattwil;
Gebrüder Schöb AG, Gams; Alpiger Holzbau AG, Sennwald; BN Holzbau Bless Norbert AG, Tscherlach; Bernhof-Vetsch AG, Frümsen; Düsel Bodenbeläge AG, Buchs; Dütschler AG, Salez (alle SG); Bach Heiden AG, Wolfhalden (AR), Etter Fenstertechnik GmbH & Co. KG , Rosenfeld-Leidringen (DE)
Ingenieurleistung: Merz Kley Partner AG, Altenrhein (SG); Egeter & Tinner AG, Haag (SG)
Holzart: Fichte, naturbelassen
Auszeichnung: Prix Lignum Silber national


Überbauung Maiengasse

Projekt: Mehrfamilienhaus, Basel
Bauherrschaft: Immobilien Basel-Stadt
Fertigstellung: 2018
Architektur: Esch Sintzel GmbH, Zürich
Ingenieurleistung: EBP Schweiz AG, Zürich
Holzbau: Husner AG Holzbau, Frick (AG)
Holzart: Fichte/Tanne, imprägniert
Auszeichnung: Prix Lignum Gold national