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02-2019 Freizeit im Holzbau

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Rekrutenschule: SGV empfiehlt Klausel im Lehrvertrag

Mit der jüngsten Armeereform wird der Zeitpunkt für den Beginn der Sommer-Rekrutenschule nochmals vorgezogen. Berufslernende werden in den meisten Fällen aufgeboten, bereits in der 26. Kalenderwoche mit der Rekrutenschule zu beginnen. Damit gehen den Ausbildungsbetrieben und den Lernenden etwa vier Wochen verloren. Die Schweizerische Gewerbeverband (SGV) hat sowohl bei der Armeeführung als auch beim zuständigen Bundesrat interveniert. Beide zeigten sich uneinsichtig. Ihnen war es wichtiger, das Ende der Sommer-Rekrutenschule mit den Universitäten zu koordinieren. Um diese Situation zu korrigieren, hat der SGV politisch lobbyiert. Parlamentarische Vorstösse verlangen nun die Abstimmung des Beginns der Sommer-RS auf die Berufsbildung. Doch der politische Weg braucht mehrere Jahre, bis er umgesetzt ist. Als Sofortmassnahme empfiehlt der SGV den Unternehmen, den Lehrvertrag mit folgender Klausel zu ergänzen: «Der Auszubildende hat die Mitwirkungspflicht, den Zeitpunkt des Beginns der militärischen Grundausbildung so zu legen, dass er sich terminlich nicht mit diesem Vertrag überschneidet. Der Auszubildende stellt dafür einen Antrag auf Verschiebung der militärischen Grundausbildung an die zuständige Behörde.» Diese Formulierung sei mit dem geltenden Recht kompatibel, so der SGV. Sie sei von einer Anwaltskanzlei für den SGV erarbeitet worden. sgv-usam.ch