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News

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den neuesten Nachrichten und Entwicklungen aus Holzbau Schweiz Sektion Solothurn. Hier finden Sie alles Wichtige aus unserer Sektion.

Holzbau Schweiz Solothurn News
  • Stolz auf Holz – Holzbau Schweiz Sektion Solothurn feiert 24 neue Berufsleute

    Ein Lehrabschluss ist weit mehr als ein Zeugnis. Er ist der Moment, in dem aus Lernenden Berufsleute werden. Aus Übungsstücken werden echte Bauteile. Aus Schulstoff wird Können. Und aus vier intensiven Lehrjahren entsteht ein Fundament, das trägt – beruflich, persönlich und manchmal auch fürs ganze Leben.

    Am 3. Juli 2026 durfte Holzbau Schweiz Sektion Solothurn im Turbensaal Bellach 24 junge Berufsleute im Beruf Zimmermann/Zimmerin EFZ feiern. Im Mittelpunkt standen die Absolventinnen und Absolventen, die ihr Qualifikationsverfahren erfolgreich bestanden hatten und unter Applaus ihre Fähigkeitszeugnisse entgegennehmen durften. Begleitet wurden sie von Eltern, Angehörigen, Lehrbetrieben, Lehrpersonen, Prüfungsexperten und Vertretern der Branche.

    Anerkennung für vier intensive Jahre

    Bereits die Begrüssung durch Matthias Bader (Präsident Holzbau Schweiz Sektion Solothurn) machte deutlich, worum es an diesem Abend ging: um Anerkennung. Nicht nur für bestandene Prüfungen, sondern für Durchhaltewillen, handwerkliches Geschick, Teamgeist und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

    Holzbau Schweiz Sektion Solothurn dankte allen, die diese Ausbildung möglich gemacht hatten – den Eltern, den Lehrmeisterinnen und Lehrmeistern, den Berufsschullehrpersonen, den ÜK-Leitern sowie den Prüfungsexperten unter der Leitung von Prüfungsobmann Jonas Bader. Denn ein erfolgreicher Lehrabschluss ist selten das Werk einer einzelnen Person. Er entsteht dort, wo junge Menschen gefordert, begleitet, motiviert und manchmal auch wieder aufgerichtet werden.

    Giuliana Kissling sorgt für den charmanten Rückblick

    Für einen besonders lebendigen Moment sorgte Giuliana Kissling mit ihrem Rückblick auf die Ausbildungszeit. Sie erzählte, wie sie bei der Einführung in der Aula des Berufsschulhauses noch hoffte, ein weiteres Mädchen in der Klasse anzutreffen – was nicht der Fall war. Die Jungs hätten sie während der gesamten Lehrzeit jedoch nie anders behandelt.

    Mit viel Humor schilderte sie den Alltag in einer Klasse voller angehender Zimmerleute: Turnstunden, die zeitweise an olympische Wettkämpfe erinnerten, ambitionierte Klassenziele wie Teamarbeit und eine unfallfreie Lehrzeit – wobei Letzteres, wie sie augenzwinkernd feststellte, nicht ganz gelang. Vom halb abgeschnittenen Finger über einen Autounfall bis zum Akkuschrauber auf den Kopf sei einiges dabei gewesen.

    Zwischen Modellbau, Baustelle und Holland

    Gerade diese Anekdoten machten ihre Ansprache so stark. Hinter dem Humor wurde spürbar, was eine Berufslehre im Holzbau bedeutet: Sie ist anspruchsvoll, lehrreich und zeitintensiv. Einige Samstage gingen für den Modellbau drauf, vieles musste erarbeitet, ausprobiert und durchgehalten werden.

    Gleichzeitig zeigte Giuliana Kisslings Rückblick auch, wie prägend diese Jahre sein können. Ihrem Lehrbetrieb dankte sie besonders – unter anderem auch dafür, dass ihr während der Lehrzeit ein internationaler Arbeitseinsatz in Holland ermöglicht wurde. Ihre Ansprache war unterhaltsam, ehrlich und sympathisch – und damit wohl genau das, was eine gute Abschlussrede ausmacht.

    Solide Resultate im Qualifikationsverfahren

    Nach der Kurzansprache von Iris Schuler, Rektorin des BBZ Solothurn-Grenchen, folgte der Rückblick auf das Qualifikationsverfahren durch Prüfungsobmann Jonas Bader. Die Resultate zeigten ein solides und erfreuliches Bild.

    Die praktische Arbeit erreichte im Durchschnitt die Note 4,7, die Berufskenntnisse 4,5, die Werkplanung 4,4, die Allgemeinbildung 4,8 und die Erfahrungsnote 5,1. Die Gesamtdurchschnittsnote lag bei 4,75. Damit zeigte sich einmal mehr: Der Weg zum Fähigkeitszeugnis verlangt nicht nur Talent an der Werkbank und auf der Baustelle, sondern auch Ausdauer in Planung, Theorie und Allgemeinbildung.

    SPA-Förderpreis für die besten Abschlüsse

    Besonders ausgezeichnet wurden die besten Absolventen mit dem SPA-Förderpreis, überreicht durch Manfred Arnold von der SPA Sperrholz-Platten AG Aarau.

    Den 1. Rang erreichte Sandro Felber von der von Rohr Holzbau AG in Egerkingen mit der hervorragenden Abschlussnote 5,4. Im 2. Rang folgten gleich drei junge Berufsleute mit der Note 5,2: Noé Abt von der Holzbau Jäggi AG in Dulliken, Mael Joris Rufer von Affolter Holzbau in Nennigkofen sowie Florian Schmid von der Beat Wiedmer Holzbau GmbH in Erlinsbach.

    Würdigung einer prägenden Persönlichkeit

    Ein weiterer emotionaler Moment gehörte Jakob Nessensohn. Der Berufsschullehrer, der über Jahre hinweg Generationen von Zimmerleuten im Kanton Solothurn geprägt hatte, wurde vom Verband und von der Abschlussklasse gewürdigt.

    Spürbar war dabei nicht nur Dankbarkeit, sondern auch grosser Respekt. Da wurde keine formelle Verabschiedung abgespult – vielmehr war zu merken, dass hier eine Persönlichkeit geehrt wurde, die den Holzbau-Nachwuchs über lange Zeit begleitet, gefordert und geprägt hat. Auch der Austausch zwischen Berufsschule und Verband habe über all die Jahre funktioniert – nicht abstrakt, sondern durch Menschen, die sich engagieren, Verantwortung übernehmen und ihr Wissen weitergeben.

    Ein Beruf mit Zukunft und Haltung

    Der Slogan der Branche lautet «Stolz auf Holz». An diesem Abend bekam dieser Satz ein Gesicht – genauer gesagt 24 Gesichter. Junge Berufsleute, die gelernt haben, mit Kopf, Hand und Herz zu arbeiten. Die wissen, dass Präzision zählt. Dass Teamarbeit kein Schlagwort ist. Und dass ein gutes Stück Holzbau immer auch Haltung verlangt.

    Mit der Übergabe der Fähigkeitszeugnisse endete für die Absolventinnen und Absolventen ein wichtiger Lebensabschnitt. Gleichzeitig begann ein neuer. Denn wer im Holzbau arbeitet, bleibt in Bewegung: fachlich, technisch und persönlich. Weiterbildung, Erfahrung und tägliches Lernen gehören zu diesem Beruf wie Hobel, Säge und Plan.

    Ein Abend voller Stolz

    Beim anschliessenden Essen wurde gratuliert, gelacht, zurückgeblickt und nach vorne geschaut. Es war ein Abend voller Stolz – auf die jungen Berufsleute, auf die Lehrbetriebe, auf die Ausbildung und auf ein Handwerk, das im Kanton Solothurn eine starke Zukunft hat.

    Die Absolventen:

    Abt Noé Holzbau Jäggi Dulliken AG
    Affolter Jan Strausak Holzbau & Partner AG
    Bader Timo J. Roth AG
    Bernhard Janik Späti Holzbau AG
    Biedermann Kay GLB Oberaargau
    Bussmann Lenny Jamiro Zimmerei Holzbau Meier + Brunner
    Disler Marc André Mollet Holzbau AG
    Felber Sandro von Rohr Holzbau AG
    Fluri Aaron J. Roth AG
    Kissling Giuliana Bader Holzbau AG
    Kneubühler Nicola Valentin Schmid & Co. Holzbau AG
    Kuster Fabian Peter Studer Holzbau AG
    Luder Joel Daniel Flury
    Lüthi Timo Jura Holzbau AG
    Probst Dario von Rohr Holzbau AG
    Rufer Mael Joris Affolter Holzbau
    Scheu Florian Stephan Ernst Fink AG
    Schläfli Roni Fluri Holz AG
    Schmid Florian Beat Wiedmer Holzbau GmbH
    Sidler Samden Nicolas S & F Holzbau GmbH
    Spielmann Nico Pit Holzbau Jäggi Dulliken AG
    Thomann Lauro J. Roth AG
    Tiefenbach Remy Ernst Fink AG

    Photos by Roger Stöckli RS Film

  • Generationenwechsel im Solothurner Holzbau

    Generalversammlung der Sektion Solothurn von Holzbau Schweiz bei Hugi Weine in Selzach

    Rund 50 Teilnehmende versammelten sich am Freitag, 17. April 2026, zur Generalversammlung der Sektion Solothurn von Holzbau Schweiz bei Hugi Weine in Selzach. Vertreter der Mitgliedsbetriebe, Gäste sowie Absolventinnen und Absolventen von Weiterbildungen füllten das Eventlokal. Bei frühlingshaften Temperaturen und einer gelungenen Weinverkostung herrschte eine spürbar gute, fast familiäre Stimmung – ganz im Sinne der „holzigen“ Branche.

    Abschied nach über zwei Jahrzehnten

    Im Zentrum des Abends stand ein bedeutender personeller Wechsel: Nach über 20 Jahren an der Spitze der Sektion wurde Präsident Urs Derendinger (Bettlach) verabschiedet. Während mehr als zwei Jahrzehnten prägte er den kantonalen Holzbau entscheidend mit. Die Aufgabe eines Sektionspräsidenten geht dabei weit über die Leitung von Sitzungen hinaus: Es gilt, Informationen zwischen Verband, Betrieben und Ausbildungsstätten zu bündeln und weiterzugeben, die Branche nach aussen zu vertreten, politische Entwicklungen einzuordnen und nicht zuletzt die Nachwuchsarbeit aktiv zu fördern.

    Derendinger führte die Sektion durch unterschiedliche Phasen – von strukturellen Veränderungen in der Ausbildung, etwa der Umstellung auf die vierjährige Lehre, über die Herausforderungen der Digitalisierung bis hin zu aussergewöhnlichen Situationen wie der Covid-Pandemie. Gleichzeitig entwickelte sich der Holzbau in dieser Zeit dynamisch weiter. Der Tenor im Saal war eindeutig: Es gelang ihm, die Betriebe zusammenzuhalten und die wachsende, zunehmend komplexe Branche mit ruhiger Hand zu führen. Auch wirtschaftlich zeigte sich die Sektion stabil – nur zweimal schloss die Jahresrechnung leicht negativ ab.

    Mit sichtlicher Freude blickt Urs Derendinger nun auf einen neuen Lebensabschnitt. Mehr Zeit für seine Enkelkinder und Hobbys – insbesondere die Imkerei und das Drechseln – steht an. Passend dazu erhielten alle Anwesenden zum Abschied ein Glas seines eigenen Honigs. Gemeinsam mit ihm wurde auch die langjährige Sekretärin Monika Derendinger verabschiedet. Der anhaltende Applaus im Saal spiegelte die grosse Wertschätzung für das langjährige Engagement des Duos wider.

    Nahtloser Übergang im Präsidium

    Die Nachfolge ist geregelt: Mit Matthias Bader (Bader Holzbau AG, Aedermannsdorf) wurde ein neuer Präsident vorgeschlagen und mit grossem Applaus gewählt. Auf ihn warten anspruchsvolle Aufgaben. Die Baubranche befindet sich im Wandel – steigende Materialpreise, Fachkräftemangel und zunehmende Digitalisierung prägen den Alltag. Gleichzeitig wächst der Anspruch an effizientes und ressourcenschonendes Bauen. Der scheidende Präsident wünschte seinem Nachfolger entsprechend viel Erfolg und ein gutes Gespür für die anstehenden Herausforderungen.

    Starker Nachwuchs im Holzbau

    Ein erfreuliches Zeichen setzte die Entwicklung in der Ausbildung. Für den kommenden Sommer werden im Kanton Solothurn über 30 neue Lernende erwartet, was erneut die Bildung von zwei Berufsschulklassen ermöglicht. Ein Wert, der im Vergleich zu anderen Handwerksbranchen bemerkenswert ist. Kantonaler Gewerbeverband Solothurn-Vertreterin Frau Voramwald-Schneiter würdigte diese Leistung ausdrücklich und betonte die anhaltende Attraktivität des Holzbaus für junge Menschen.

    Blick in die Zukunft der Branche

    Einen Blick über die Kantonsgrenzen hinaus bot das Referat von Zentralpräsident Hansjörg Steiner. Der Holzbau geniesst innerhalb des Handwerks einen guten politischen Ruf und gilt in vielen Bereichen als Vorbild. Gleichzeitig sieht sich die Branche mit strukturellen Fragen konfrontiert: Die Abwanderung von Fachkräften nach der Ausbildung soll reduziert werden, um das Know-how im Handwerk zu sichern. Mit einem Durchschnittsalter von rund 31 Jahren zählt der Holzbau zu den jüngeren Branchen – eine Chance, aber auch eine Verpflichtung für die Zukunft. Auch die Ausbildungsmodelle stehen zur Diskussion. Neue Berufsbilder wie der Holzbauzeichner sind in Vorbereitung, während vereinfachte Ausbildungswege kritisch hinterfragt werden.

    Zum Abschluss sorgte Steiner mit einer persönlichen Anekdote für einen passenden Moment: Bei ihrer ersten interkantonalen Verbandsveranstaltung begegneten sich er und Urs Derendinger zufällig auf einem Parkplatz – beide zum ersten Mal dabei, beide unsicher. Ohne es voneinander zu wissen, gaben sie sich gegenseitig Halt. Eine Geschichte, die sinnbildlich für die gelebte Kollegialität im Holzbau steht

    Bader Matthias (links) | Urs Derendinger (rechts)
  • Zimmerleute mit Zukunft – 19 neue Fachkräfte feiern ihren Abschluss in Bellach

    Ein lauer Sommerabend, Alphornklänge über dem Turbensaal und strahlende Gesichter: Die Zimmerin und Zimmermänner des Kantons Solothurn haben ihren erfolgreichen Lehrabschluss gefeiert – und dabei bewiesen, dass sie definitiv nicht auf dem Holzweg sind. 19 junge Berufsleute konnten am Freitagabend ihr Diplom entgegennehmen. Sie haben die anspruchsvolle, vierjährige Ausbildung mit Bravour gemeistert – und starten nun in eine vielversprechende Zukunft im Holzbau.

    Alphorn, Apero und Applaus

    Bevor die eigentliche Feier begann, wurden die Gäste mit einem reichhaltigen Apéro empfangen. Für die passende musikalische Begleitung sorgte eine Gruppe Alphornspieler, die dem Anlass eine feierliche Note verliehen. Durch den Abend führte mit viel Charme und Stolz Verbandspräsident Urs Derendinger von Holzbau Schweiz Sektion Solothurn.

    Eine Prüfung mit Format

    Die Lehrabschlussprüfung der Zimmerleute ist kein Spaziergang: Dreieinhalb intensive Tage verlangten den Kandidatinnen und Kandidaten alles ab. Die Resultate sprechen für sich: 19 von 20 Lernenden haben bestanden, der Notenschnitt liegt bei soliden 4.9 – exakt wie im Vorjahr. Die beste Note des Jahrgangs erreichte Enzler Jan mit 5.4 – ausgebildet bei der Ernst Fink AG in Biezwil.

    Auszeichnung für Spitzenleistungen

    Mit dem SPA-Förderpreis wurden die besten Absolventinnen und Absolventen gewürdigt. Rang 1 ging an Enzler Jan. Auf dem zweiten Platz folgte Jenni Samuel-Julian (Zimmerei Holzbau Meier + Brunner AG, Note 5.3). Zwei dritte Ränge wurden vergeben: an Jérémie Abt (von Rohr Holzbau AG, Note 5.2) und Salome Schmid (S & F Holzbau GmbH, ebenfalls Note 5.2).

    Zukunft gebaut aus Holz

    Wer die Lehre zum Zimmermann oder zur Zimmerin absolviert, wählt einen Beruf mit Perspektive. Die vierjährige Ausbildung ist fordernd, aber bietet einen nachhaltigen Arbeitsplatz, moderne Technologien, vielseitige Weiterbildungsmöglichkeiten – und echte Sinnhaftigkeit. Stolz auf Holz ist hier nicht nur ein Slogan, sondern ein Lebensgefühl. Der Holzbau boomt, und gut ausgebildete Fachkräfte werden mehr denn je gebraucht. Die Absolventinnen und Absolventen haben den sicheren Hafen der Volksschule verlassen und sind bereit, die Bauzukunft mitzugestalten.

    Abt Jérémie von Rohr Holzbau AG 5.2
    Anonym – S & F Holzbau GmbH 5.2
    Allemann Nils Zimmerei Holzbau Meier + Brunner AG 4.9
    Balsiger Lars Jens Fluri Holz AG 4.3
    Biberstein Elias Fabian Strausak Holzbau AG 4.9
    Brunner Noel Zimmerei Holzbau Meier + Brunner AG 5.1
    Brunner Nicolas Bader Holzbau AG 4.9
    Enzler Jan Ernst Fink AG 5.4
    Friedli Jan Emanuel Jura Holzbau AG 4.8
    Hermann Sven Späti Holzbau AG 4.7
    Hofer Nick U. Büttiker Holzbau AG 4.8
    Jenni Samuel-Julian Zimmerei Holzbau Meier + Brunner AG 5.3
    Kaiser Lukas Ernst Fink AG 4.5
    Lehmann Nils Jannik Holzbau Jäggi Dulliken AG 5.0
    Moser Mike Späti Holzbau AG 4.8
    Probst Adrian Beat J. Roth AG 4.9
    Röllin Lars Strausak Holzbau AG 4.7
    Schmid Salome S & F Holzbau GmbH 5.2
    Thomet Quint Jura Holzbau AG 4.7
  • Generalversammlung 2025 der Sektion Solothurn von Holzbau Schweiz: Ein starkes Zeichen für den Holzbau im Buechibärg

    Die Sektion Solothurn von Holzbau Schweiz traf sich am Freitag, dem 25. April 2025, zur diesjährigen Generalversammlung im traditionsreichen Gasthof Kreuz in Mühledorf im malerischen Buechibärg. Präsident Urs Derendinger führte souverän und in gewohnt guter Stimmung durch den Abend.

    Besichtigung eines innovativen Holzbauprojekts

    Ein besonderer Höhepunkt war die gemeinsame Besichtigung des Neubaus der Spar- und Leihkasse Bucheggberg in Lüterswil. Dieses moderne Gebäude, geplant von SSM Architekten und realisiert durch eine Arbeitsgemeinschaft regionaler Holzbaufirmen aus der Sektion Solothurn, besticht durch seine nachhaltige Holzbauweise und seine zeitgemässe Architektur. Der Neubau setzt eindrucksvoll Akzente für die Vorteile und Vielseitigkeit des Holzbaus.

    Wachstum und Attraktivität der Sektion

    Im vergangenen Jahr konnte die Sektion Solothurn zwei neue Mitgliedsunternehmen aufnehmen, was die positive Entwicklung und Attraktivität des Verbandes weiter unterstreicht. Ebenfalls erfreulich ist die überdurchschnittlich hohe Zahl von 32 neuen Lehrverträgen für Zimmerleute, die im Sommer ihre vierjährige Ausbildung beginnen werden. Dies verdeutlicht einmal mehr das grosse Interesse junger Menschen an einer Ausbildung in der Holzbaubranche.

    Branchenvertretung im Kantonsrat

    Ein weiterer erfreulicher Moment war die Begrüssung von Jonas Bader aus Mümliswil, der kürzlich in den Kantonsrat gewählt wurde. Jonas Bader, selbst Geschäftsführer eines Holzbauunternehmens in Dulliken, stärkt mit seiner politischen Präsenz die Sichtbarkeit und Bedeutung der Holzbaubranche im Kanton Solothurn.

    Positiver Trend bei der Arbeitszufriedenheit

    Von der Zentralleitung von Holzbau Schweiz konnte Heinz Beer begrüsst werden, der über aktuelle Verbandsentwicklungen informierte. Er präsentierte dabei Ergebnisse einer Umfrage zur Arbeitszufriedenheit in der Holzbaubranche. Diese zeigen eine insgesamt steigende Zufriedenheit unter den Mitarbeitenden. Während in Bereichen wie Lohn und Freizeit weiterhin Verbesserungspotenzial besteht, konnte insbesondere in puncto Arbeitssicherheit ein spürbar positiver Trend festgestellt werden – ein entscheidendes Thema für die gesamte Holzbaubranche.

    Jubiläum im Umfeld der Sektion

    Im Umfeld der Sektion gab es im vergangenen Jahr zudem ein erfreuliches Jubiläum zu feiern: Die Mollet Holzbau AG aus Unterramsern beging ihr 125-jähriges Bestehen und bleibt damit ein starker und verlässlicher Arbeitgeber in der Region.

    Insgesamt blickt die Sektion Solothurn von Holzbau Schweiz optimistisch in die Zukunft, geprägt von Innovation, Qualität und einer engen Verbundenheit zur Region.

  • Herbstversammlung der Solothurner Holzbaubetriebe: Digitalisierung in der Ausbildung im Fokus

    Am 22. Oktober 2024 fand im Gasthof Kreuz Kappel, die jährliche Herbstversammlung der Holzbaubetriebe aus dem Kanton Solothurn statt. Sektionspräsident Urs Derendinger führte die Anwesenden durch einen Abend voller spannender Einblicke in die aktuelle Situation der Branche, bei dem besonders die Digitalisierung in der Ausbildung und die Förderung des Nachwuchses im Vordergrund standen.

    Positive Entwicklungen im Kanton Solothurn

    Die Lohnverhandlungen sind erfolgreich abgeschlossen: Ab 2025 wird der Mindestlohn in der Holzbaubranche um 1,5 % erhöht. Besonders erfreulich ist, dass im Sommer 2024 insgesamt 35 neue Lehrlinge im Kanton Solothurn ihre Ausbildung zum Zimmermann oder zur Zimmerin begonnen haben – ein Anstieg gegenüber den Vorjahren, was die Bemühungen der Betriebe zur Nachwuchsförderung widerspiegelt.

    Schweizweite Zahlen und Herausforderungen

    Auch schweizweit zeigt sich eine positive Entwicklung: 814 Personen haben im vergangenen Jahr ihre Ausbildung zum Zimmermann oder zur Zimmerin EFZ erfolgreich abgeschlossen. Die Zahl der Abschlüsse hat sich im Vergleich zu 2012 um über 4000 erhöht. Doch eine beachtliche Anzahl der frisch ausgebildeten Fachkräfte verlässt die Holzbaubranche nach der Ausbildung. Ein Grossteil von ihnen wechselte in die Forstwirtschaft oder Landwirtschaft.

    Dies stellt die Holzbaubetriebe vor die Herausforderung, die Berufe im Holzbau noch attraktiver zu gestalten und langfristig Fachkräfte in der Branche zu halten.

    Holzbau-LAB: Die Zukunft der Ausbildung

    Ein Hauptpunkt der Veranstaltung war die Vorstellung des Holzbau-LAB durch Stefan Sutter, Mitglied der Geschäftsleitung von Holzbau Schweiz. Das LAB, eine digitale Lernplattform, wird ab 2024 für die Grundbildung in der Deutschschweiz und im Tessin zum Standard und soll vor allem jungen Menschen ansprechen, die moderne, digitale Lernmethoden bevorzugen.

    Das LAB ermöglicht es den Lehrlingen, jederzeit und ortsunabhängig auf ihre Lehrmittel zuzugreifen, Praxisprojekte digital zu dokumentieren und ihre Fortschritte in einem persönlichen Portfolio festzuhalten. Diesezeitgemässe Lernumgebung soll den Beruf des Zimmermanns und der Zimmerin für die neue Generation attraktiver machen. „Wir sind bestrebt, den Beruf so modern und ansprechend wie möglich zu gestalten, um die besten Talente für unsere Branche zu gewinnen“, erklärte Sutter.

    Nachhaltigkeit und Zukunft des Holzbaus

    Neben der Digitalisierung steht auch die Nachhaltigkeit des Holzbaus im Mittelpunkt. Holz ist nicht nur ein nachhaltiger Baustoff, sondern überzeugt auch durch seine Vielseitigkeit und Ästhetik. Urs Derendinger betonte: „Holz bietet unschlagbare Vorteile – vom ökologischen Fussabdruck bis hin zur Langlebigkeit.“ Und moderne Brandschutztechnologien haben längst gezeigt, dass Holz auch in dieser Hinsicht eine sichere Wahl ist.“

    Fazit: Die Holzbaubranche setzt auf Zukunft und Wachstum

    Die Herbstversammlung 2024 machte deutlich, dass die Solothurner Holzbaubetriebe gut für die Zukunft aufgestellt sind. Die Digitalisierung der Ausbildung durch das Holzbau-LAB und die kontinuierliche Förderung des Nachwuchses in der Region sichern den Fortbestand und die Innovationskraft der Branche. Trotz einiger Herausforderungen, wie der Abwanderung von Fachkräften in andere Sektoren, bleibt der Holzbau ein zukunftsweisender und attraktiver Wirtschaftszweig.

  • Stolz auf Holz: Erfolgreiche Lehrabschlussfeier der Zimmerleute im Turbensaal Bellach

    Am vergangenen Freitag wurden im Turbensaal in Bellach die erfolgreichen Absolventen der vierjährigen Berufslehre zur Zimmerin beziehungsweise zum Zimmermann geehrt.

    In einer feierlichen Zeremonie wurden die 24 Kandidaten, die alle ihre Prüfungen bestanden haben, für ihre Leistungen gewürdigt.
    Durch den Abend führte der Präsident der Holzbau Schweiz Sektion Solothurn, Urs Derendinger. Unter dem Motto „Stolz auf Holz“ ermutigte er die Absolventen, ihren Stolz auf den Beruf weiterzutragen und somit Werbung für das Berufsbild zu machen. Zudem betonte er die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten, welche die Holzbaubranche bietet. Holz sei ein Trendprodukt, und die Absolventen hätten hervorragende Perspektiven in einem zukunftsweisenden Beruf.

    Trendberuf erlernt

    Ein Highlight der Feier war das Referat von Bruno Businger, einem der Absolventen aus Balsthal (Lehrbetrieb: Steiner Holzbau). Er blickte auf die vier Jahre seiner Lehrzeit zurück und vermittelte eindrucksvoll seine Überzeugung, einen Beruf mit Zukunft gewählt zu haben. Die Lehrzeit sei spannend, herausfordernd und sehr lehrreich gewesen. Besonders in Erinnerung bleibt ihm ein Projekt auf dem Grenchenberg, bei dem die Klasse eine Hütte baute, die noch heute neben dem Skilift steht.
    Notenschnitt 4.9

    Mit einem herausragenden Prüfungsergebnis von 5.4 erzielte Jonas Steiner aus Mümliswil (Lehrbetrieb: Zimmerei Holzbau Meier + Brunner AG) den besten Abschluss. Er wurde mit dem Förderpreis der SPA Aarau ausgezeichnet. Der Notendurchschnitt der Klasse lag bei beachtlichen 4.9 und entsprach damit dem Ergebnis des vergangenen Jahres.

    Nach den offiziellen Ehrungen genossen die Anwesenden ein gutes Essen und ließen den Abend in geselliger Runde ausklingen. Es war ein Abend voller Stolz und Freude über die erreichten Erfolge und ein gelungener Abschluss der Lehrzeit.

    Die Absolventen:
    Steiner Jonas, Mümliswil, Zimmerei Holzbau Meier + Brunner AG 5.4
    Moser Benedikt, Mühledorf SO, Mollet Holzbau AG 5.3
    Brunner Dominic, Herbetswil, Bader Holzbau AG 5.2
    Reinhart Max, Rüttenen, Schmid & Co. Holzbau AG 5.2
    Zbinden Dario, Holderbank SO, Zimmerei Holzbau Meier + Brunner AG 5.2
    Businger Bruno, Balsthal, Steiner Holzbau AG 5.1
    Kurth Dominic, Lommiswil, Heinz Aebi Holzbau AG 5.1
    Seiler Florian, Orpund, Ernst Fink AG 5.1
    von Arx Mike, Neuendorf, HOBAU Zimmerei & Bedachungen GmbH 5.1
    Rickenbach Sven Janik, Dulliken, Holzbau Jäggi Dulliken AG 5.0
    Ambühl Silas Kilian, Laupersdorf, Bader Holzbau AG 4.9
    Iberg Kevin, Obergösgen, Bitterli Holzbau und Bedachungen GmbH 4.9
    Wyss Noa, Leuzigen, Strausak Holzbau AG 4.9
    Schenker Joel Däniken SO, Holzbau Jäggi Dulliken AG 4.8
    Stalder Samuel, Mümliswil, J. Roth AG 4.8
    Oeggerli Gian, Neuendorf, von Rohr Holzbau AG 4.7
    Kissling Mirjam, Rickenbach SO, Peter Studer Holzbau AG 4.6
    Meier Felix, Solothurn, Fluri Holz AG 4.6
    Spiegel Raoul Titus, Lostorf, Beat Wiedmer Holzbau GmbH 4.6
    Iten Sascha, Balsthal, Bloch + Hafner Holzbau GmbH 4.5
    Knörr David, Nennigkofen, Affolter Holzbau 4.5
    Zbären Damian, Büren an der Aare, Ernst Fink AG 4.5
    Nussbaumer Joschua, Mümliswil, J. Roth AG 4.4
    Wittich Yanis, Pieterlen, Späti Holzbau AG 4.4

     

  • Erfolgreiche Generalversammlung von Holzbau Schweiz Sektion Solothurn

    Die jährliche Generalversammlung von Holzbau Schweiz Sektion Solothurn war ein Ereignis, das den dynamischen Aufschwung der Holzbaubranche im Kanton eindrucksvoll unterstrich. Unter der fachkundigen Leitung von Präsident Urs Derendinger fanden sich die Mitglieder im traditionellen Ambiente des Restaurants Reh in Herbetswil zusammen. Die Anzahl der Verbandsmitglieder erreichte dieses Jahr einen neuen Rekord, was die zunehmende Bedeutung und Stärke der Branche verdeutlicht.
    Mitgliederanzahl im Kanton so hoch wie noch nie
    Besonders erfreulich war die Aufnahme von zwei neuen Mitgliedern, Schärli Holzbau aus Deitingen und Flück Zimmerei aus Selzach, die herzlich im Verband begrüsst wurden. Mit ihrem Beitritt erhöhte sich die Gesamtzahl der angeschlossenen Betriebe auf 31, ein klares Zeichen für das kontinuierliche Wachstum und die Attraktivität des Verbands.
    Digitalisierung in der Ausbildung
    Ein zentrales Thema, betraf die fortschreitende Digitalisierung in der Lehrlingsausbildung. Holzbau Schweiz übernimmt eine führende Rolle bei der Ausbildung der nächsten Generation von Fachkräften und hat beschlossen, die Ausbildung weiter zu digitalisieren. Diese Entscheidung spiegelt den Innovationsgeist und die Anpassungsfähigkeit der Branche wider, um den sich wandelnden Anforderungen gerecht zu werden.
    Ein weiteres Thema waren die bevorstehenden Solothurner Waldtage 2024. Diese finden vom 6. bis 8. September in Selzach (Brüelwald) statt. Holzbau Schweiz Sektion Solothurn wird den Anlass als Sponsor des Info-Point Gebäudes unterstützen. Es ist erwähnenswert, dass Teile dieses Projekts von Lehrlingen umgesetzt werden, was ihre praktische Ausbildung fördert.
    Zum Abschluss der Generalversammlung bedankte sich Präsident Derendinger bei allen Anwesenden und betonte das Motto der Holzbaubranche: „Gemeinsam Vorwärts!“ Diese gemeinsame Vision und der Zusammenhalt werden weiterhin die Entwicklung und den Erfolg der Holzbaubranche in Solothurn vorantreiben.

  • Erfolgreiche Diplomfeier der Zimmermänner im Kanton Solothurn

    Bellach. Am vergangenen Freitag fand im Turbensaal in Bellach eine feierliche Diplomfeier für die Zimmermänner des Kantons Solothurn statt. Insgesamt absolvierten 19 Lehrlinge erfolgreich ihre 4-jährige Berufslehre zum Zimmermann EFZ.

    Die Freude und der Stolz der Absolventen war bei der Veranstaltung deutlich spürbar. Drei Teilnehmer erzielten sogar eine herausragende Abschlussnote von 5.3 und teilten sich somit den ersten Rang. Die Durchschnittsnote aller Teilnehmer lag bei 4,9 was eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr (Durchschnittsnote von 4,8) darstellt.

    Vor der Ehrung der Lernenden wurden die üblichen Verdankungen an die Verantwortlichen der Berufsschulen, Berufsinspektoren und Experten ausgesprochen. Durch den Abend leitete Urs Derendinger Präsident des Verbandes Holzbau Schweiz Sektion Solothurn.

    Besonders erfreulich war die Tatsache, dass die drei besten Absolventen neben ihrem Diplom auch einen finanziellen Förderbeitrag erhielten, der von der SPA Sperrholz-Platten AG gesponsert wurde. Diese Unterstützung würdigt ihre herausragenden Leistungen und soll ihnen bei ihrem weiteren beruflichen Werdegang zugutekommen.

    Die frischgebackenen Zimmermänner stehen nun vor vielversprechenden Karrieremöglichkeiten. Angesichts des Aufschwungs in der Holzbauindustrie sind ihre Fähigkeiten auf dem Markt sehr gefragt. Bauherren schätzen den Holzbau wegen seiner nachhaltigen Eigenschaften, wodurch sich den Absolventen zahlreiche berufliche Chancen eröffnen.

    Die Veranstaltung markierte nicht nur das Ende einer intensiven Lehrzeit, sondern auch den Beginn einer
    vielversprechenden beruflichen Zukunft für die erfolgreichen Zimmermannslehrlinge des Kantons Solothurn.

    Das sind die neu ausgebildeten Zimmermänner aus dem Kanton Solothurn:
    Affolter Fabian, Jura Holzbau AG, Note 5.3
    Glauser David, Jura Holzbau AG, Note 5.3
    Wenger Yanic, Späti Holzbau AG, Note 5.3
    Die weiteren Diplomanten: Belke Nils, Dasen Lars, Gisler Cédric, Hermann Samuel, Hess Matthias, Jäggi Roman, Lanz Joschua, Mägli Lukas, Németh Timo, Notka Fabio, Nyfenegger Nino, Ramseier Mathias, Rastorfer Loris, Roth Eric, Stalder Florian, Wyss Lukas

Holzbau Schweiz Solothurn News

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+41 44 511 02 00
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