Holzbau-LAB: Mehr Praxis, mehr Flexibilität
Die Bildungsplattform Holzbau-LAB entwickelt sich kontinuierlich weiter. Wir stimmen die Ausbildung angehender Zimmerleute zielgruppengerecht auf die Praxis ab. Dank dem wertvollen Feedback aus den Betrieben und dem grossen Einsatz der Autorengruppen gibt es Neuerungen, von denen Lernende, Berufsfachschulen (BFS) und Lehrbetriebe ab sofort profitieren.
Voller Durchblick im üK: Alle Lernvideos sind komplett
Ein Meilenstein im Bereich der überbetrieblichen Kurse (üK) ist erreicht: Sämtliche Lernvideos sind erfolgreich abgeschlossen! Ab sofort finden Lernende und Bildungsverantwortliche alle Schulungsvideos zentral an einem Ort im Holzbau-LAB.
Frischer Wind für die Berufsfachschule (BFS)
Berufsbezogene Mathematik sowie Werkplanung und Projekte wurden für die BFS von einer engagierten Autorengruppe überarbeitet, aktualisiert und direkt ins Holzbau-LAB integriert:
- Automatisch startklar: Alle Lernenden mit Lehrstart 2026 erhalten automatisch Zugriff auf diese neuen Inhalte.
- Blick in die Zukunft: Auch 2026 und 2027 bleibt die Weiterentwicklung der Lehrmittel unser Schwerpunkt. Ein neu lanciertes Projekt wird bestehende BFS-Lehrmittel tiefgehend analysieren und gezielt für die Anforderungen von morgen modernisieren.
Mehr Flexibilität im Lehrbetrieb
Auch am Lernort Betrieb gibt es wegweisende Updates, die den Ausbildungsalltag erleichtern:
- Teilbares Portfolio: Diplome, Ausweise und Zertifikate lassen sich im persönlichen Profil nicht nur sicher ablegen, sondern ab sofort auch mit anderen Personen teilen. Es entsteht eine übersichtliche digitale Ablage für jede Zimmerin und jeden Zimmermann.
- Flexibler Kompetenzkompass: Ein grosser Wunsch der Betriebe wird wahr! Praxisaufträge können neu flexibel und semesterübergreifend verschoben werden. Das macht die Ausbildungsplanung im Betrieb deutlich realistischer und agiler.
Digitale Arbeitsbucheinträge: So funktioniert das neue «Werke»-System
Unsere Lernenden erstellen heute moderne, digitale Arbeitsbucheinträge – die sogenannten «Werke». Damit diese Arbeiten den vollen Nutzen entfalten, ist der richtige Ablageort entscheidend. Der Prozess ist einfach:
- Verknüpfen: Lernende öffnen ihren Kompetenzkompass und verknüpfen das erstellte Werk direkt mit der passenden Handlungskompetenz.
- Sichten: Berufsbildnerinnen und Berufsbildner sehen diese Einträge automatisch im Kompetenzkompass ihrer Lernenden.
- Freigeben: Ist das Werk gelungen? Dann stellt der Verantwortliche das Werk im System einfach auf «Grün».
- Präsentieren: Die so dokumentierten Leistungen fliessen direkt in den offiziellen Bildungsbericht ein. Schritt für Schritt entsteht eine lückenlose, aussagekräftige Dokumentation der gesamten Lehrzeit.