Holzbau-Meister

Mehr als betriebswirtschaftliches Flair

Holzbau-Meister mit höherer Fachprüfung führen einen eigenen Holzbaubetrieb oder sind in der Geschäfts- oder Abteilungsleitung eines grösseren Unternehmens tätig. Sie holen Aufträge ein, berechnen Preise und erstellen Offerten. Ebenso leiten sie die Mitarbeitenden an. Holzbau-Meister beraten Architekten und Bauherren. Sie verfügen über die fachlichen Kenntnisse, um die technische und kaufmännische Leitung einer Unternehmung zu übernehmen.

Innerhalb des Betriebs planen sie die Betriebsabläufe und kontrollieren die Arbeitsvorbereitung. Zusammen mit Technikern HF, die als Fachkräfte des Baus und der Konstruktion eingesetzt werden, sind sie fachlich für die Bauführung zuständig.


Aktuelles

Wir gratulieren den neuen Holzbau-Meistern herzlich!

Aktuelle Absolventen 2021

   

Erfolgreiche Absolventen 2020

Wir gratulieren den neuen Holzbau-Meistern herzlich!

Erfolgreiche Absolventen 2018

Von den 29 Kandidaten haben 12 Deutschschweizer und 13 Romands die Prüfung erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren den neuen Holzbau-Meistern herzlich!

Erfolgreiche Absolventen 2018

Erfolgreiche Absolventen 2016

Erfolgreiche Absolventen

Diplomfeier "Holzbaumeister 2016" an der Generalversammlung holzbauschweiz 2017

 

Informationen zur Fortbildung Holzbau-Meister

Bitte beachten Sie, dass die Kompetenzen im Anhang der neuen Wegleitung zum Holzbau-Meister (Zürich, 7. August 2019) ab Schulstart 2020 ausgebildet werden.

Voraussetzungen

Nebst der Freude am Werkstoff Holz müssen die Holzbau-Meister Interesse an betriebswirtschaftlichen und kaufmännischen Fragen bekunden. Durch Organisationstalent, Verhandlungsgeschick, Führungsfähigkeiten, Selbständigkeit und Teamfähigkeit werden die Anforderungen abgerundet.

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Bei der Ausbildung zum Techniker HF Holzbau werden alle theoretischen Grundlagen der Bautechnik und der Betriebswirtschaftslehre, welche für den Holzbau-Meister wichtig sind, vermittelt. Es steht ihnen selbstverständlich frei, sich dieses Wissen auch auf anderen Wegen anzueignen.

Für das Bestehen der Meisterprüfung wird eine zusätzliche Weiterbildung im Bereich Unternehmensführung empfohlen. Mögliche Lehrgänge sind in der Informationsbroschüre aufgeführt. Eine detaillierte Aufstellung möglicher Ausbildungswege ist in der Tabelle dargestellt. Die einzelnen Prüfungsfächer  können direkt verglichen werden.

Welche Institutionen bieten diese Fortbildung an?

BZE Bildungszentrum Emme
Abteilung WB Holzbau
Zähringerstrasse 13
3400 Burgdorf
Telefon +41 31 635 32 32
Fax +41 31 635 32 09
info(at)bzemme.ch
www.bzemme.ch
Ausbildungslehrgang

Zulassung Holzbau-Meisterprüfung

Für die Holzbau-Meisterprüfung ist zugelassen, wer:
a) über einen Fachausweis als Holzbau-Polier oder Holzbau-Polierin verfügt oder einen gleichwertigen Abschluss der Tertiärstufe vorweisen kann.

b) drei Praxisjahre nach der Lehrzeit nachweist, wovon zwei Jahre in einer höheren Führungsfunktion in einem Holzbaubetrieb nach Erlangen eines der verlangten Diplome bzw. des Fachausweises.

Ausbildung und praktische Tätigkeit
(Gemäss Ziff. 3.31 b) des Prüfungsreglements

Nachgewiesen werden müssen 3 Jahre Berufserfahrung und 2 Jahre in einer höheren Führungsfunktion als Polier, oder die 5 Jahre Berufserfahrung und die 2 Jahre in einer höheren Führungsfunktion als Vorarbeiter.

Die Aufzählung erfolgt absteigend in chronologischer Reihenfolge mit Angabe der Dauer (von…bis…) und des jeweiligen Arbeitgebers. Absolventen von Ganztagesschulen der Holzbaubranche, Fachhochschulen oder Ingenieurschulen geben die Ausbildungszeit wie eine praktische Tätigkeit an. Berufsbezogene Schule sind nicht anzugeben.

Bei Nichterfüllung einer oder mehrerer Zulassungsbedingungen besteht die Möglichkeit, der Prüfungskommission einen schriftlichen Antrag zu stellen (Art. 3.2 der Wegleitung zur Prüfungsordnung)

Dokumente zur Holzbau-Meister Prüfung ab 2021

Verband Schweizer Holzbau-UnternehmungenHolz macht stolz - Das Portal der Schweizer Holzbaubranche